aus der Sendung vom Montag, 11.7.2011 | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen
Streichen Sie über die Blätter der Zitronenverbene (Aloysia triphylla bzw. Lippia citridora), so können Sie ihr eine intensive Duftwolke entlocken. Bekannt ist sie auch unter dem Namen Zitronelle oder wohlriechendes Eisenkraut, das ihre Zugehörigkeit zu den Verbenengewächsen verrät.
Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und freut sich auf ein sonniges Plätzchen. Mit üppigem Wachstum, bis zu 2 m Höhe, bedankt sie sich vor allem, wenn sie ins sonnige Kräuterbeet ausgepflanzt wird und viel Nährstoffe bekommt. Diese Größe wird sie aber kaum erreichen, wenn Sie erst einmal den Genuss der zitronig-frischen Blätter entdeckt haben und eifrig Blätter ernten. Sie sind geeignet für Tees mit Zitronennote, zum Aromatisieren von Essigen und Ölen oder, fein gehackt, als Zutat in Salaten oder Desserts.
Der verholzende Strauch ist nicht winterhart und muss deshalb bei uns als Kübelpflanze wachsen, die im Herbst ganz einfach ins frostfreie Winterquartier umziehen kann. Sie kann bis zum ersten kräftigen Frost draußen bleiben. Alle Blätter fallen dann ab und ermöglichen eine schädlingsfreie Überwinterung. Ab März wieder antreiben, d.h. wärmer stellen und gießen. Ende April frühestens wieder ins Freie stellen.
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Letzte Änderung am: 24.06.2011, 23.17 Uhr