aus der Sendung vom Freitag, 10.6.2011 | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen

Gräser, wie Glatthafer, Wiesen-Fuchsschwanz oder Knaulgras, bilden einen schönen Rahmen für Wiesenblumen. Dazu nimmt man ein Bündel aus langen Gräsern und wickelt sie mit einem Knoten um kleine Fläschchen. In diese kommen die Blütenstengel der Wildblumen. Auf diese Art wirkt es, als ob die Blüten von den Gräsern gehalten werden. Achten Sie bitte aber beim Arbeiten mit Gräsern darauf, Handschuhe zu tragen!
Typische Wiesenblumen für einen Strauß sind beispielsweise die rundblättrigen, lilablauen Glockenblumen, das zartrosafarbene Wiesenschaumkraut oder der gelbe Wiesen-Bocksbart. Für den heimischen Gebrauch ist das Pflücken von Wildblumen übrigens ausdrücklich erlaubt, wenn nicht eine größere Menge als ein Handstrauß mitgenommen wird und dem Artenschutz Rechnung getragen ist. Man kann aber auch gut Margeriten, Kamille, Kornblumen, Bartnelken oder Frauenmantel mit den Gräsern kombinieren, also wildblumenähnliche Pflanzen aus der Gärtnerei.
Mit geknoteten Gräserbüscheln lassen sich noch einige weitere Dekorationen zaubern. Probieren Sie doch einmal folgendes: Man fertigt wie oben beschrieben einen Gräserknoten und legt ihn dann in ein Glasgefäß. Die langen Blütenenden der Gräser lässt man aus der Vase herausschauen. In den Knoten kommen die Wildblumen. Auch dicke Bündel einer einzigen Wildblumenart wirken mit einem umschlungenen Gräserknoten sehr natürlich. Aber lassen Sie sich von unseren Ideen einfach inspirieren – und bündeln und knoten Sie nach Belieben, um Blumen und Gräsern von der Sommerwiese eine ganz neue Wirkung zu geben!
Expertin im Studio:
Floristmeisterin
Letzte Änderung am: 29.04.2011, 23.33 Uhr