GemüseWinter-Postelein oder Postelein als Vitaminspender
Das aus Nordwestamerika stammende Potulakgewächs benötigt nur geringe Wachstumstemperaturen und ist bis –20°C winterfest.
Postelein ist somit eine wichtige Gemüse- bzw. Salatpflanze für alle Biogartenfans, die stolz sind auf einen hohen Grad an Selbstversorgung aus dem eigenen Garten. Die einjährige Pflanze wird in der kühlen Jahreszeit angebaut. Denn die Samen brauchen zur Keimung Temperaturen unter 12 Grad Celsius und werden deswegen erst in der Zeit von September bis März ausgesät. Sie können die zarten Blätter bereits in einem sehr jungen Stadium ernten und roh genießen.
Von November bis in den April bekommt man sie frisch nur in Bioläden. Das nussig-sauer schmeckende Kraut erinnert roh an Feldsalat, gekocht an Spinat. Viele Vitamine, Eisen, Kalium, Kalzium und Omega-3-Fettsäuren schenkt uns das Kraut. Ausgesät wird immer satzweise, also je nach Familiengröße, wöchentlich ein mehr oder weniger große Portion Samen. Der Reihenabstand sollte etwa 15 cm betragen, die zierlichen Pflänzchen werden etwa 20 cm hoch.
Postelein trägt zwei botanische Gattungsnamen Montia oder Claytonia. Es wird gerne verwechselt mit dem Sommerportulak (Portulaca oleracea). Von den vielen Portulak-Arten werden nur diese zwei als Gemüse genutzt.
Experte im Studio:
Peter Berg
Gärtnermeister in Binzen
- Alle Sendetermine:
- 18.11.2009, 16.05 Uhr, Kaffee oder Tee?, SWR Fernsehen
Letzte Änderung am: 06.11.2009, 16.34 Uhr
Gemüse
- Inhalt:
Winter-Postelein oder Postelein als Vitaminspender - Buchtipps der Redaktion
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