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Multimedia Apps

aus der Sendung vom Mittwoch, 4.1. | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen

Apps und ihre Anwendung

Was es alles gibt

Viele Apps sind kostenlos. Nützlich sind Apps, die Ihnen bei der Orientierung helfen. Maverick ist ein kostenloses Navi für Wanderer und Radfahrer, Öffi sagt für viele Städte, welche Busse und Bahnen wann wohin fahren, Tripadvisor findet Hotels und Restaurants in der Umgebung, Stau Mobil zeigt Verkehrsbehinderungen an. Google Goggles erkennt auf Fotos, welche Gegenstände das sind und löst Sudokus, mit Endomondo können Sportler veröffentlichen, was sie gerade trainieren, Pillenerinnerer mahnt zur Tabletteneinnahme, Flightradar sagt, welche Flugzeuge da oben fliegen und Skyeye erklärt die Sternbilder am Himmel. Von zahllosen Spielen und Programmen zum Musizieren ganz zu schweigen.

Market und Store

Die Apps gibt es nicht auf CD in einem Geschäft zu kaufen, sie werden direkt auf das Gerät heruntergeladen. Der Shop ist virtuell und heißt je nach Betriebssystem des Geräts unterschiedlich - bei Apple "iTunes Store", bei Geräten mit Android-System "Android Market", bei Geräten mit WindowsPhone-System Marketplace. Zunächst muss ein Benutzerkonto angelegt werden, bei dem auch Zahlungsinformationen wie etwa Kreditkartendaten angegeben werden müssen. Denn nicht alle Apps sind kostenlos. Anschließend können Sie dort stöbern, welche Anwendungen Sie möchten und diese dann herunterladen.

Luft-Laden

Die Anwendungen werden über Funk übertragen. Empfehlenswert ist, die Anwendungen über eine schnurlose Internetverbindung per WLAN herunterzuladen. Andernfalls können Zusatzkosten für den Datentransfer anfallen. Ist die App installiert, kann sie direkt ausgeführt werden. Sie kann natürlich auch genauso einfach wieder deinstalliert werden. Einen möglicherweise gezahlten Kaufpreis bekommen Sie in aller Regel nicht erstattet. Kauf-Apps bei Android etwa können Sie nur innerhalb einer Viertelstunde nach Kauf zurückgeben.

Kostenlose und kostenpflichtige Versionen

Schätzungsweise die Hälfte aller Apps ist kostenlos. Doch auch die anderen kosten meist weniger als einen Euro oder nur wenige Euro. Oft gibt es eine kostenlose Version mit abgespeckten Funktionen und eine erweiterte mit dem kompletten Umfang, die dann kostenpflichtig ist. Oder in den kostenlosen Versionen wird Werbung eingeblendet. Hier können Fallen lauern. „Böse“ Werbebanner von Gaunern können unbemerkt Benutzerdaten abgreifen, wenn (aus Versehen) auf den Banner gedrückt wird. Benutzer können dann mit angeblich abgeschlossenen Abos und damit verbundenen Zahlungsaufforderungen konfrontiert werden. Das beschreibt die neue Wortschöpfung "App-zocke".

Gute Apps - Böse Apps

Die Auswahl der richtigen App kann schwierig sein. Infos zu den Apps gibt es vor dem Herunterladen. Sterne von 1 bis 5 zeigen zum Beispiel die Beliebtheit an und es gibt Benutzerbewertungen. Auch wenn es lästig ist, schauen Sie darauf, welchen Zugriff eine App auf das Gerät haben möchte. Ein Kalender muss nicht die GPS-Daten auslesen können, eine Navi-App schon. "Böse" Apps sammeln im Hintergrund Daten des Benutzers und können sie ausspähen. Eine gute Orientierung sind Rakings von Computerzeitschriften. Sie veröffentlichen regelmäßig Listen mit empfehlenswerten Apps und solchen, von denen man besser die Finger lässt.

Viele Antworten gibt es auch auf Andreas Reinhardts Blog

Experte im Studio:

Andreas Reinhardt

SWR-Multimedia-Experte

Letzte Änderung am: 25.11.2011, 23.19 Uhr

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