Was ist das eigentlich?
aus der Sendung vom Dienstag, 8.11.2011 | 16.05 Uhr | SWR Fernsehen

Der Ursprung von Feng Shui (Wind und Wasser) liegt in Asien – China wird als Kernland des Feng Shui angesehen. Alle großen Bauwerke Chinas wie z.B. die verbotene Stadt in Peking wurden nach diesen Kriterien errichtet. Während der Kulturrevolution wurde die Anwendung von Feng Shui strikt untersagt. Allerdings wird erzählt, dass Mao Tse Tung Zeit seines Lebens ein begeisterter Experte und heimlicher Anwender von Feng Shui war.
Viele Chinesen haben sicher durch dieses Verbot den Zugang zu diesem alten Wissen verloren. Durch die ins Ausland geflüchteten Feng Shui Meister konnte die Tradition jedoch überleben, Hongkong und Shanghai sind heute Hochzentren des Feng Shui, dort kann sogar geklagt werden, wenn Gebäude so errichtet werden, das dessen scharfe Kante ein anderes Gebäude "schneidet".
Vieles was Feng Shui lehrt, war und ist auch in unserer Kultur bekannt. Die Gesetzmäßigkeiten und Energieflüsse der Natur nennen wir in Europa Geomantie. In der jüngeren Zeit waren es die Baumeisterhütten, die ihr Wissen beim Bau von Kathedralen, Kirchen, Schlössern etc. einbrachten. Am meisten bekannt ist die Proportionenlehre oder auch der sogenannte "Goldenen Schnitt".
Nachdem der Begriff "Feng-Shui-Berater" nicht geschützt ist, gibt es leider zusätzlich zu den guten Beratern, die alle eine lange Ausbildung und dementsprechende Erfahrung mitbringen in Deutschland auch viele Feng-Shui-Wochenendkurs-Anwender und selbsternannte Feng Shui Meister und -Experten, die oft billig beraten, den Kunden Angst machen und teuer irgendwelche unnötigen Abhilfemaßnahmen verkaufen.
Falsch: Feng Shui Farben, Feng-Shui-Handtücher oder irgendwelche anderen Feng-Shui-Mittel!
Richtig: Optimierungs-Maßnahmen, die für gutes Feng Shui und damit für Ausgewogenheit und Harmonie im Zuhause sorgen
Expertin im Studio:
Feng-Shui-Beraterin
Letzte Änderung am: 30.09.2011, 23.33 Uhr