aus der Sendung vom Mittwoch, 8.2. | 17.05 Uhr | SWR Fernsehen
Hals, Nase, Ohr, mit eingeschlossen Mundhöhle, Rachen und Kehlkopf, empfindliche Organe, die besonders im Winter den Angriffen von Bakterien und Viren ausgeliefert sind. Schmerzhafte Entzündungen sind die Folge. Diese müssen behandelt werden, denn das eigene Wohlbefinden soll wieder hergestellt werden. Außerdem muss die Ansteckungsgefahr für andere minimiert werden.

Die Sinusitis umfasst die Nasennebenhöhlen und Nasenschleimhaut. Hervorgerufen wird sie durch Bakterien, Pilze oder Allergien. Die Neigung zu diesem Infekt wird durch Engstellen der Nase begünstigt.
Die Nasennebenhöhlen-Entzündung stellt zusammen mit allergischen und viralen Erkrankungen der oberen Atemwege eine der häufigsten Krankheiten der Atemwege der Menschen dar.
Man unterscheidet eine akute Sinusitis (kurzzeitig auftretend) und chronische Sinusitis (länger als 3 Monate).
Die bakterielle Entzündung der Nebenhöhlen ist meist die Folge einer viralen Rhinosinusitis. Eine Kieferhöhlenentzündung kann auch durch eine Zahnwurzelentzündung entstehen.
Die Entstehung einer chronischen Sinusitis kann durch eine gestörte Belüftung z.B. durch eine Verkrümmung der Nasenscheidewand, allergische Schleimhautschwellung, eine Mukoviszidose oder Erkrankungen des Immunsystems auftreten. Nasenpolypen sind Zeichen einer bestehenden chronischen Sinusitis.
Bei einer Erkältung ist es wichtig, viel zu trinken und die Nasenschleimhaut zu befeuchten. Bei starken Beschwerden sind zusätzlich schleimhautabschwellende Nasensprays zu empfehlen. Diese dürfen nicht länger als 5-7 Tage angewendet werden, da sich die Schleimhaut an die Mittel gewöhnen kann und dann stärker anschwillt. Pflanzliche Präparate unterstützen eine Verflüssigung des Schleims.
Vermeiden Sie Stress, Schlafmangel und regelmäßigen Alkoholkonsum, da diese Faktoren das Immunsystem zusätzlich schwächen.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder –behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.
Quelle: Kaffee oder Tee?
Letzte Änderung am: 07.02.2012, 16.19 Uhr