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Fernsehen im SWR

SWR Sommer-Jazz-Festival Jazz-Masters 2011

JAZZ MASTERS vom Montag, 22.8.2011 | 0.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Sendung vom Montag, 22.8.2011 | 1.00 Uhr | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg

Sendung am Montag 22. August 2011, 1 Uhr bis 4 Uhr. In den Jazz Masters im SWR Fernsehen: Klaus Doldinger & Passport, McCoy Tyner Trio mit Bill Frisell und Gary Bartz, Richard Galliano Quartet

In der heutigen Sendung zeigen wir ihnen Konzerte von den JazzOpen 2009 in Stuttgart, mit dem Mc Coy Tyner Trio und den Gästen Gary Bartz und Bill Frisell, dem französischen Musiker Richard Galliano und seinem Quartett vom 10. internationalen Enjoy Jazzfestival für Jazz und Anderes 2008 aus der Alten Feuerwache in Mannheim und Klaus Doldinger & Passport vom 24. Internationalen Jazzfestival Viersen 2010.

Tatort-Musiker Klaus Doldinger

Klaus Doldinger

Klaus Doldinger

Einer rennt da, flüchtet durch den Regen – schon seit Jahrzehnten auf deutschen Fernsehschirmen. Auch für Klaus Doldinger gibt es scheinbar kein Entrinnen vom Tatort – schließlich ist er der Komponist eben jener Titelmelodie, die jeder kennt und die auch heute noch einfach als genial zu bezeichnen ist. Ihn allerdings auf diese Musik zu reduzieren, würde dem Saxophonisten, Komponisten, Bandleader und Filmmusikschreiber nicht gerecht werden.

"Passport"

In jungen Jahren spielte Doldinger mit den "Feetwarmers" Diexieland und eroberte schon früh mit dem "Klaus Doldinger Quartett" Amerika. Sein Schwerpunkt ist und bleibt aber seine Band "Passport". Damit erweist er sich als musikalischer Grenzgänger, denn er integriert Klänge aus Nordafrika und Südamerika mit Jazz, Rock und Soul. 75 Jahre alt ist er in der Zwischenzeit und kann auf eine über 50 jährige Bühnenkarriere zurückblicken. Er ist Aushängeschild des deutschen Jazz und natürlich auch der Filmmusik.

Beim 24. internationalen Jazzfestival in Viersen 2010 trat er mit den Musikern der aktuellen Passport-Besetzung auf. Das sind Peter O'Mara (Gitarre), Michael Hornek (Keyboards), Patrick Scales (E-Bass), Ernst Ströer (Percussion), Biboul Darouiche (Percussion), Christian Lettner (Schlagzeug).

Alfred McCoy Tyner

Ein Highlight der besonderen Art war der Auftritt des Pianisten Alfred McCoy Tyner bei den JazzOpen 2009 in Stuttgart. Der 1938 in Philadelphia geborene Pianist gehört zu den prägendsten Stilisten des modernen Jazz. Seine Verbindung von raffinierter Harmonik und rhythmischer Komplexität ist legendär. Kritiker schwärmen, er klinge solo wie ein ganzes Orchester. Tyners Karriere begann 1959 im Jazztet von Art Farmer und Benny Golson, weltberühmt wurde er jedoch, als er sich dem Quartet des Tenor- Saxofonisten John Coltrane anschloss. Gemeinsam mit Elvin Jones am Schlagzeug und Jimmy Garrison am Bass spielte man epochale Alben wie "A Love Supreme" und "Crescent" ein. Seit den späten Sechzigern profilierte sich Tyner sowohl als Solokünstler als auch als Trio- Chef und Bigband- Leader und tourte in wechselnder Besetzung um die Welt.

Vier Musiker- vier musikalische Welten: Das Richard Galliano Quartet

Zu einem musikalischen Gipfeltreffen und interkulturellem Austausch wurde der Auftritt des Richard Galliano Quartets in der Alten Feuerwache in Mannheim im Jahr 2009.

Der Franzose Richard Galliano, Virtuose der „New Musette“ und wohl die bedeutendste Akkordeonstimme im zeitgenössischen Jazz, traf auf Charlie Haden, den legendären Bassisten. Dritter im Bunde war Gonzalo Rubalcaba, dessen Spiel die afro-kubanische mit der klassisch-romantische Klaviertradition verbindet. Charlie Haden gehörte zu den ersten Musikern, die Rubalcaba in den frühen 90er Jahren auf internationalen Festivals präsentierten.

Dem unermüdlichen Einsatz von Wynton Marsalis ist es zu verdanken, das Rubalcaba trotz Kuba-Blockade in den Vereinigten Staaten auftreten konnte. Auch der Schlagzeuger Clarence Penn hatte das Glück, durch sein Talent Vater Ellis und Sohn Wynton Marsalis als Mentoren zu gewinnen und darauf eine internationale Karriere zu gründen.

Letzte Änderung am: 28.07.2011, 11.36 Uhr

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