Die Themen des 12. Medienforums Migration: 50 Jahre Deutschland-Türkei, die Folgen der Sarrazin-Debatte und die Migration als Folge der Ereignisse in der arabischen Welt und in Japan.
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Am 10. Dezember wird weltweit der Tag der Menschenrechte begangen. Er erinnert an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die 1948 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Es geht um Grundrechte und Freiheiten. Dazu gehören das Recht auf Leben, auf Glaubens-, Meinungs- und Pressefreiheit sowie der Schutz vor Folter, willkürlicher Haft und Diskriminierung. Trotzdem werden Menschrechte weltweit weiter verletzt. Weitere Informationen von Alexandra Gondorf.
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1:16 min
Migranten als Akteure der Menschrechtsarbeit
Menschenrechtsverletzungen sind eine der wichtigsten Ursachen für Flucht und Vertreibung. Viele Migrantinnen und Migranten haben Menschenrechtsverletzungen am eigenen Leibe erleben müssen. Oder Sie waren Zeuge von Folter und Misshandlungen. Sie werden dadurch zu Experten im Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen. Daher ist ihre Einbindung in die Menschenrechtsarbeit von großer Bedeutung. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat dazu die Fachtagung "Stuttgarter Migrantinnen und Migranten als Akteure der Menschrechtsarbeit" organisiert. Daran nahm auch Peter Johannes Croll teil, Direktor des Bonn International Center for Conversion, BICC, eines der führenden Friedens- und Konfliktforschungsinstitute Deutschlands. Mit ihm sprach Rosa Omenaca.
- Stuttgarter Migranten als Akteure und Partner der Menschenrechtsarbeit
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5:16 min
Bleiberecht: Innenministerkonferenz
Der Umgang mit dem Rechtsextremismus und die Bleiberechtsregelung für geduldete Flüchtlinge - zwei wichtige Themen, die die Innenministerkonferenz auf ihrer Agenda hatte. Die Innenminister von Bund und Ländern streben jetzt ein Verbot der rechtsextremen NPD an. Beim Bleiberecht gab es keine neue Einigung. Einzelheiten von Andreas Rippl.
Innenministerkonferenz zu NPD-Verbot und Bleiberecht für geduldete Flüchtlinge
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1:02 min
Bleiberecht: Zehn Jahre Angst vor Abschiebung
2006 beschlossen die Innenminister der Länder, dass geduldete Flüchtlinge nach acht Jahren, Flüchtlingsfamilien nach sechs Jahren ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten. Die Voraussetzung: Zu festgesetzten Stichtagen müssen die Flüchtlinge mehrere Kriterien erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel ein Einkommen über dem Existenzminimum und ausreichende Deutschkenntnisse. Diese Regelung wurde zwei Mal verlängert, weil geduldete Flüchtlinge es schwerer haben, eine Arbeit zu finden. Nun soll es von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Verfahren geben. Eine Tortur für geduldete Flüchtlinge. Alexandra Gondorf hat eine Frau aus dem Irak getroffen, die mit ihrer Familie seit bald zehn Jahren auf ihre Aufenthaltsgenehmigung wartet.
10 Jahre Angst vor Abschiebung - eine irakische Familie im Duldungsstatus
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4:04 min
Bluecard für Deutschland
Während die die Innenminister der Länder bei der Bleiberechtsregelung für geduldete Flüchtlinge schwer tun, will die Bundesregierung den Zuzug von Fachkräften erleichtern. Deutschland fehlen Fachkräfte. Deswegen sollen gut qualifizierte Personen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union künftig einfacher nach Deutschland einwandern können. Die Aufenthaltsgenehmigung heißt dann "Blue Card" - ähnlich wie die Green Card, die im Jahr 2000 für vier Jahre eingeführt wurde, aber kein großer Wurf war. Die Bundesregierung will nun jährlich 3500 Blue Cards im Jahr ausstellen. Das Vorhaben muss aber noch vom Bundestag und Bundesrat abgesegnet werden. Claus Heinrich berichtet.
Kabinett beschliesst BlueCard-Regelung -Erleichterte Einwanderung von ausländischen Fachkräften
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0:53 min
Fachkräftemangel: Unterstützung aus Spanien?
Kein EU-Land hat eine höhere Jugendarbeitslosigkeit als Spanien. Knapp fünf Millionen Menschen sind dort ohne Job. Und das, obwohl viele junge Spanier eine hohe Qualifikation haben und gut ausgebildet sind. Also suchen sie ihr Glück im Ausland, zum Beispiel in Deutschland. Denn hier werden dringend Fachkräfte gebraucht, allen voran in Baden Württemberg. Baden-Württemberg hat den roten Teppich ausgerollt für spanische Fachkräfte. Mit einem Pilotprojekt hat die Region Stuttgart junge Ingenieurinnen und Ingenieure aus Spanien angeworben. Und: Mittelständische Unternehmen aus der Region mit arbeitsuchenden Spaniern zusammengebracht. Die "Aktion Nikolaus", wie das Projekt heißt, soll dem Land jede Menge kluge Köpfe bescheren. Die Fachkräfte aus Spanien haben sich in Stuttgart mit den Unternehmern zu Vorstellungsgesprächen getroffen. Rosa Omenaca war dabei.
Die neuen "Gastarbeiter"? - Anwerbeaktion für spanische Ingenieure in Stuttgart
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3:51 min
Deutsche Einwanderungsgeschichte als App
Das Goethe-Institut hat eine mobile App entworfen, die an Orte mit deutscher Einwanderungsgeschichte in New York führt: Zum Wurstwarenladen in Klein Deutschland oder zum "Deutschen Liederkranz". Und wer hätte gedacht, dass das berühmte Kaufhaus "Bloomingdales" von zwei Bayern gegründet wurde? Geschichte erlebbar machen mit der Zeitmaschine namens Smartphone. Aus New York berichtete Claudia Sarre.
Germantracesnyc.org - Deutsche Spurensuche in New York
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3:34 min
Stuttgart: Touristenmagnet Weihnachtsmarkt
Deutschland ist weltweit bekannt für seine traditionellen Weihnachtsmärkte. Und der Stuttgarter Weihnachtsmarkt gehört zu den schönsten. Bekannt ist der Markt über die Landesgrenzen hinaus. Immer mehr Besucher aus der Schweiz, Italien, aber auch aus Südamerika und Japan kommen in die schwäbische Metropole. Auch viele Migranten aus anderen Städten und Ländern führen ihre Bekannte und Freunde über den beliebten Weihnachtsmarkt. Ein Beitrag von Tony Mazzaro.
Attraktiv über die Landesgrenzen hinaus - Stuttgarter Weihnachtsmarkt ist Tourismusmagnet