Die Themen des 12. Medienforums Migration: 50 Jahre Deutschland-Türkei, die Folgen der Sarrazin-Debatte und die Migration als Folge der Ereignisse in der arabischen Welt und in Japan.
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Mit viel Hoffnung im Herzen, im Koffer ein paar Habseligkeiten und Erinnerungsstücke – so kamen die türkischen „Gastarbeiter“ in Deutschland an. Ein halbes Jahrhundert türkische Einwanderung hat unser Land verändert. Das Anwerbeabkommen vom 30. Oktober 1961 bildet eine Zäsur in der Nachkriegsgeschichte, deren Tragweite damals niemand ahnte. Die 50 Jahre bieten Anlass zur Diskussion aber auch zum Feiern. Am Rande des Festaktes der Landesregierung zum Jubiläum habe ich den Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten gefragt, was ihm am türkischen gefällt. Winfried Kretschmann:
Bei beim Festakt der Landesregierung im Neuen Schloss in Stuttgart war auch der Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid. Seine Ehefrau stammt aus der Türkei. Ich habe ihn gefragt, wer in der Familie die größere Integrationsleistung erbracht hat, Nils Schmid oder seine Gattin Tülay:
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Was Finanzminister Nils Schmid an der türkischen Kultur mag
0:14 min
"Gastarbeiterzug" aus Istanbul erinnert an erste Stunde der Anwerbung
In vielen Städten wird in diesen Tagen an die ersten Gastarbeiter aus Anatolien erinnert. Auch die Türkei würdigt das Datum. Mit einer Fahrt von ehemaligen Gastarbeitern und Politikern in einem Sonderzug. Der Zug fuhr am Mittwoch nach einem Festakt vom Bahnhof Sirkeci in Istanbul ab. Er wird am Sonntag in München ankommen. Genau an diesem Tag vor 50 Jahren hatten Deutschland und die Türkei das Anwerbeabkommen unterzeichnet. Reinhard Baumgarten:
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"Gastarbeiterzug" aus Istanbul erinnert an erste Stunde der Anwerbung
4:13 min
Identitätsfrage? – Deutsch-Türken in der 2. und 3. Generation
Etwa die Hälfte der einstigen Gastarbeiter kehrte in die Türkei zurück – die andere Hälfte ist geblieben. Die Menschen gründeten Familien – Deutschland wurde zu ihrer Heimat. Mittlerweile lebt die dritte und vierte Generation in Deutschland - Junge Menschen, die hier geboren und aufgewachsen sind. Spätestens mit der Pubertät kommt bei vielen jedoch die Frage nach der Identität auf. Rosa Omeñaca hat Jugendliche in Mannheim getroffen:
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50 Jahre Anwerbeabkommen: Identitätssuche türkischstämmiger Jugendlicher
3:33 min
Erfolgsgeschichten: Vom Gastarbeiterenkel zur Lehrerin – Portrait Nermin Erdogan
Ein halbes Jahrhundert Einwanderung von Türken nach Deutschland bietet viel Stoff für Diskussionen über Versäumnisse und Defizite bei der Integration. Es kennt aber auch unzählige Erfolgsgeschichten. Vom Filmemacher Fatih Akin über den Fußballstar Mesut Özil bis hin zum Reiseunternehmer Vural Öger - Von Menschen, die unter zum Teil schwierigen Umständen, den Aufstieg in der Bildungs-Republik Deutschland geschafft haben – mit ihrer Ausdauer, Disziplin und Leistungsbreitschaft. So wie Nermin Erdoğan. Die junge Frau gehört zur dritten Generation. Heute ist sie Gymnasiallehrerin in Stuttgart. Susanne Babila hat sie getroffen:
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Nermin Erdogan - eine deutsch-türkische Erfolgsgeschichte über drei Generationen
2:45 min
Türkische Migranten zum Anwerbeabkommen
Am Anfang stand ein Missverständnis: Als Deutschland vor 50 Jahren die ersten Gastarbeiter aus der Türkei holte, glaubten alle, die «Gäste» würden irgendwann zurückkehren. Von Integration sprach deshalb lange kaum jemand. Die Folgen sind bis heute zu spüren. Und was sagen die Betroffenen? Wir haben Türkischstämmige gefragt: Wie sieht ihre Bilanz nach 50 Jahren türkischer Einwanderung aus?
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Bilanz: 50 Jahre Anwerbeabkommen mit der Türkei
4:00 min
Schuldenschnitt für Griechenland – Reaktionen von griechischen Migranten aus Mannheim
Wir kommen zu dem politischen Thema dieser Woche. Der Schuldenkrise in Europa. Vielleicht war es eine historische Nacht – die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in Brüssel. Beim EU-Gipfel beschlossen die Teilnehmer: Griechenland bekommt 50 Prozent der Schulden erlassen - Schuldenschnitt heißt das im Fachjargon. Es ist die Chance für Griechenland seinen Haushalt in Ordnung zu bringen und finanziell wieder auf die Beine zu kommen. Viele Griechen aber sind skeptisch - zumindest die, die Matthias Methner in einem griechischen Cafe in Mannheim getroffen hat:
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Schuldenschnitt: Reaktionen von griechischen Migranten
2:34 min
Viele deutsche Studenten –"Piefke-Invasion" an Österreichs Unis
In Zeiten der Globalisierung gehört die Mobilität zum Alltag. Vor allem Studenten suchen das Weite – um sich vom Elternhaus abzunabeln und die Welt kennenzulernen oder weil sie in der Nähe keinen Studienplatz bekommen haben. Immer mehr deutsche Studenten zieht es deshalb auch ins Ausland. Das beliebteste Ziel ist nicht England, nicht Amerika, nicht Frankreich – sondern: Österreich. Denn dort gibt es keine Studiengebühren und kaum Zulassungsbeschränkungen. Jörg Paas berichtet:
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"Piefke-Invasion" an Österreichs Unis
3:27 min
Ein Symbol der Freiheit, aber auch der Einwanderer – die Freiheitsstatue von New York wird 125 Jahre alt
Sie ist UNESCO-Weltkulturerbe, Touristenattraktion – und vor allem: das Symbol des amerikanischen Traums, das Versprechen von Freiheit, Demokratie und sozialem Aufstieg: Die Freiheitsstatue: mit ihrem Sockel ist sie fast 100 Meter hoch, außen Kupfer, innen ein Eisengerüst. Für Millionen Einwanderer verkörperte sie bei der Einfahrt in den Hafen von New York die Verheißungen Amerikas, wie Claudia Sarre berichttet: