Die Themen des 12. Medienforums Migration: 50 Jahre Deutschland-Türkei, die Folgen der Sarrazin-Debatte und die Migration als Folge der Ereignisse in der arabischen Welt und in Japan.
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Keine Heimat, kein Essen, keine Hoffnung. Das ist die Situation im Moment von Millionen von Menschen im Osten Afrikas. Die Welternährungsorganisation spricht von über elf Millionen Hungernden - und von der schlimmsten Hungersnot seit 60 Jahren. Betroffen sind vor allem Länder wie Somalia, Kenia und Uganda. Derzeit weitet die Welthungerhilfe auch ihre Hilfsmaßnahmen in Äthiopien aus, Dort hat sich die Lage verschärft. Äthiopier im Ausland beobachten sie mit großer Sorge. Den Experten sagen: Die Krise werde sich bis zur Ernte im November weiter verschärfen. Susanne Babila hat darüber mit Äthiopiern in Baden-Württemberg gesprochen.
Äthiopier aus Baden-Württemberg zur Hungerkatastrophe
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Eindrücke aus Dadaab - Wie wird im größten Flüchtlingscamp der Welt in Kenia Menschen geholfen?
Die Hungersnot in Ost Afrika wird immer größer. In Kenia, Äthiopien und besonders Somalia sind mehr als zwölf Millionen Menschen auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Hilfsorganisationen warnen davor, dass deutlich mehr Spendengelder notwendig sind. Ansonsten werden in Somalia bald fünf oder sechs weitere Regionen von Hunger betroffen sein. Axel Rottländer ist Stellvertretender Nothilfe-Koordinator von "Care Deutschland". Er ist vor kurzem aus dem größten Flüchtlingslager der Welt im kenianischen Dadaab zurückgekehrt. Utku Pazarkaya hat mit ihm gesprochen und ihn als erstes nach der aktuellen Lage in Äthiopien gefragt.
Hungersnot am Horn von Afrika - Lage verschärft sich
Immer mehr Kinder aus Migrantenfamilien machen Abitur. Das ist die gute Nachricht. Die Schlechte: Insgesamt schließen Migrantenkinder an den Schulen in Baden-Württemberg immer noch deutlich schlechter ab als deutsche Kinder. Diese Daten gehen aus dem Bildungsbericht der Baden-Württembergischen Regierung 2011 hervor, der in dieser Woche vorgestellt wurde. Fakten, die ganz klar zeigen, dass sich in der Bildungspolitik noch einiges tun muss. Reinhard Nürnberg berichtet.
Bildungsbericht Baden-Württemberg 2011 - Migranten holen auf
Für viele der rund vier Millionen Muslime in Deutschland heißt es seit Montag auf vieles Verzichten - zumindest so lange es hell ist. Der islamische Fastenmonat Ramadan hat nämlich begonnen. In dieser Zeit trinken und essen viele Muslime tagsüber nichts. Auch das Rauchen ist in dieser Zeit verboten. Und, na ja, um den langen Sommertag zu überstehen, müssen die Fastenden ihren Tagesrhythmus ziemlich umstellen. Denn immerhin müssen sie Tag für Tag etwa 17 Stunden durchhalten, eben ohne zu trinken und ohne zu essen. Bis zum 30. August geht der muslimische Fastenmonat. Der endet dann mit dem dreitägigen Ramadanfest. Utku Pazarkaya berichtet.
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Reisen in muslimische Länder im Ramadan - Worauf sollte man achten
Der islamische Fastenmonat Ramadan hat begonnen. Ja, und vielleicht haben Sie noch vor in Urlaub zu gehen. Im Moment sind ja noch Schulferien. Womöglich wollen Sie in die Türkei oder in ein anderes, muslimisch geprägtes Land? Ja, dann sollten Sie in dieser Zeit, also während des Ramandan, einiges beachten. Tipps von Murat Koyuncu.
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Kinotipp: "Der Albaner" – Leben als illegaler Einwanderer
Kulturtipp
Sie leben mitten unter uns – und doch sind sie unsichtbar. Illegale, oder besser gesagt: Menschen ohne Papiere. Sie bewegen sich so lautlos wie möglich, um ja nicht aufzufallen und entdeckt zu werden. Ein junger Regisseur aus Baden-Baden wollte wissen: Warum kommen sie denn überhaupt nach Deutschland, wie ergeht es ihnen hier und was für Konsequenzen hat das Ganze für ihr Leben? Johannes Naber heißt dieser Filmemacher. Er hat als Beispielland Albanien gewählt. 9 Jahre lang hat er an dem Film gearbeitet, um ein möglichst authentisches Bild zu zeigen. „Der Albaner“ heißt der Film, seit Donnerstag in den deutschen Kinos zu sehen. Kristina Hortenbach hat ihn gesehen.
Filmtipp: "Der Albaner" - Ein Illegaler in Deutschland