Die Themen des 12. Medienforums Migration: 50 Jahre Deutschland-Türkei, die Folgen der Sarrazin-Debatte und die Migration als Folge der Ereignisse in der arabischen Welt und in Japan.
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Der Anschlag von Oslo – viele Norweger fragen sich: Wie konnte das passieren? Nicht nur Norwegen steht unter Schock - ganz Europa ist wie erstarrt. Ein Kampf gegen das Böse - gegen das Böse, das vom Islam, von Multikulti und den Linken ausgeht - so in etwa lassen sich die Beweggründe des Attentäters Brevik beschreiben, der dieses schreckliche Massaker angerichtet hat. Er sah Europa in Gefahr – und brachte deswegen fast einhundert Menschen um. Fassungslos blicken wir nach Norwegen eine Woche nach den Attentaten, Utku Pazarkaya mit Reaktionen.
1. Norwegen: Angriff auf offene Gesellschaft - Präventionsarbeit nötiger denn je
Der Anschlag von Oslo war auch Thema bei der ersten offiziellen Pressekonferenz der Integrationsministerin von Baden-Württemberg Bilkay Öney. Die SPD-Politikerin macht sich auch Gedanken über Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung. Sie will Vieles anpacken. So hat die Ministerin gestern offiziell den Gesprächsleitfaden bei Einbürgerungen aufgehoben. Er wurde insbesondere bei Muslimen angewandt. Der 2006 eingeführte Leitfaden habe keine "sicherheitspolitische Relevanz" gehabt, so die Ministerin. Hierzulande leben rund vier Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, das ist jeder vierte Einwohner. Als Flächenland ist Baden-Württemberg damit bundesweit Spitzenreiter. Zu Beginn der Woche sprach Anna Koktsidou mit der ersten Integrationsministerin des Landes Bilkay Öney.
2. Landesintegrationsministerin Bilkay Öney hat künftige Schwerpunkte ihrer Arbeit vorgestellt
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Neuer Wind in der Integrationspolitik?!
Eine nachhaltige Integrationspolitik will die neue Ministerin – im Land mit dem höchsten Migrantenanteil bundesweit. Hören Sie dazu den Kommentar von Professor Karl-Heinz Meier-Braun.
Kommentar: Neuer Wind in der Integrationspolitik?!
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60 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention - Eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit
Zerbombte Städte, Millionen Tote und Verletzte, die "Stunde null" - nach dem Zweiten Weltkrieg irrten hunderttausende Flüchtlinge in Europa ziellos umher. Und diese Menschen brauchten Hilfe. Vor 60 Jahren, am 28. Juli 1951, war es dann so weit: Die Delegierten der Vereinten Nationen unterzeichneten die Genfer Flüchtlingskonvention. Silke Arning über dieses wichtige Kapitel der Weltgeschichte.
4. 60 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention - Eine der wichtigsten Errungenschaften der Menschheit
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Jahre des Bangens und des Hoffens – Mohammad aus dem Iran ist mittlerweile deutscher Staatsbürger
Die Bundesrepublik Deutschland gehörte 1951 zu den ersten sechs Unterzeichnerstaaten der Genfer Flüchtlingskonvention. Der Weg, in ein sicheres Land wie Deutschland zu flüchten, ist die eine Seite der Medaille. Die andere: Der Weg als Flüchtling anerkannt zu werden. In Deutschland überprüfen die Behörden sehr genau. Das kann Jahre dauern. Im ersten Halbjahr 2011 betrug die Anerkennungsquote gerade mal 15 Prozent. Katrin Kleinbrahm besuchte einen Flüchtling, der hier ein neues Leben begonnen hat.
5. Jahre des Bangens und des Hoffens - Mohammad aus dem Iran ist mittlerweile deutscher Staatsbürger
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Ferienfreude bei den Schülern – aber wenig Fortschritte bei den Übergangsquoten
In Baden-Württemberg haben diese Woche die Schulferien begonnen. Im Südwesten haben fast die Hälfte der Hauptschüler ausländische Wurzeln. Aber nur ein Viertel der Realschüler stammen aus Einwandererfamilien und an den Gymnasien sind es nur 15 Prozent. Utku Pazarkaya war an der Stuttgarter Heusteigschule. Ihre Ergebnisse liegen weit über dem Durchschnitt.
6. Ferienfreude bei den Schülern - aber wenig Fortschritte bei den Übergangsquoten
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Interkultureller Austausch – der kolumbianische Schriftsteller Julio Paredes in Stuttgart
Auch in unserem nächsten Beitrag geht es um Bildung, um interkulturellen Austausch. Es sind zwei Großstädte, die verschiedener nicht sein könnten: Auf der einen Seite die 8-Millionen-Einwohner-Stadt Bogotá, auf der anderen Seite die vergleichsweise kleine, eher familiäre Landeshauptstadt Stuttgart. Beide verbindet seit zwei Jahren eine "Partnerschaft für Entwicklung". Teil der Partnerschaft ist unter anderem ein neuer Literaturaustausch zwischen den beiden Städten. Und genau deswegen ist derzeit ein kolumbianischer Schriftsteller in Stuttgart zu Gast. Diana Deutschle stellt Julio Paredes vor.
7. Interkultureller Austausch - der kolumbianische Schriftsteller Julio Paredes in Stuttgart
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Kulturtipp - Trommeln aus aller Welt: Tampuri-mundi-Festival in Freiburg
In Freiburg beginnt am Sonntag das sechste Internationale Rahmentrommelfestival "Tamburi-Mundi". Bis zum 7. August gibt es allerlei zu hören und zu erleben. Das breit gefächerte Programm bietet neben Trommeln, Tanz und Gesang einen zweiten Schwerpunkt, der sich "Rhythmen im Dialog" nennt. Sebastian Bargon war bei den Proben dabei.
Trommeln aus aller Welt - Tampuri-mundi-Festival in Freiburg