Die Themen des 12. Medienforums Migration: 50 Jahre Deutschland-Türkei, die Folgen der Sarrazin-Debatte und die Migration als Folge der Ereignisse in der arabischen Welt und in Japan.
[mehr zu: Medienforum Migration]
Fahrzeugscanner, neue Grenzanlagen, zusätzliche Zöllner – die Dänen machen ernst mit den Grenzkontrollen zu Deutschland. Trotz massiver Kritik haben am Dienstag dänische Zöllner damit begonnen Autos von Reisenden zu kontrollieren. Rund eine Million Deutsche machen jährlich im Nachbarland Urlaub – und die hat der hessische Europaminister Jörg-Uwe Hahn dazu aufgerufen, irgendwo anders Urlaub zu machen, wenn Sie kontrolliert würden. Kritik kam auch von Außenmister Westerwelle. Er bedauerte diese Entwicklung. Vom ersten Tag der Kontrollen berichtet Peer-Axel Kroeske.
Die Dänen kontrollieren wieder an den Grenzen zu Deutschland. Damit ist das Schengen-Abkommen, das ein grenzenloses Reisen von Schweden bis Griechenland und Portugal bis Lettland garantiert, dahin. Die EU-Kommission will den Dänen auf die Finger schauen und genau kontrollieren, ob sich Kopenhagen an EU-Recht hält. Deutlichere Stimmen kommen dagegen aus dem EU-Parlament. Christoph Prössl berichtet.
Um das Audio im Flash-Player abzuspielen, installieren Sie bitte das kostenlose Flash-Plugin von Adobe für Ihren Browser.
Bertelsmann-Studie: Viele Kinder mit Migrationshintergrund nutzen die Ganztagsbetreuung an den Kitas
Der sogenannte Ländermonitor "Frühkindliche Bildungssysteme" hat die Ganztagsbetreuung von über dreijährigen Kita-Kindern unter die Lupe genommen. Während im Osten fast drei Viertel der Kinder ganztags betreut werden, sind es in den westdeutschen Ländern nur 25 Prozent. Die Studie hat auch die Betreuung von Migrantenkindern berücksichtigt. Ein wichtiges Ergebnis: Immer mehr Migranteneltern schicken ihre Kinder in die Ganztagsbetreuung. Über die neue Erhebung der Bertelsmann-Stiftung hat Cüneyt Özadali mit Anette Stein, der Leiterin der Studie gesprochen.
Gespräch mit Anette Stein, Bertelmann Stiftung zu Kitas und Migrantenkindern
Was prägt das Bild Deutschlands in der Welt? Deutsche Autos, der Fußball und das deutsche Bier – vermutlich, mit Sicherheit aber die Goethe-Institute. Sie vermitteln die deutsche Sprache, Kunst und Kultur. Die Goethe-Institute sind Aushängeschild und Botschafter Deutschlands - eine Erfolgsgeschichte. 1951 hatten einige Lehrer in München den privaten Verein "Goethe-Institut" ins Leben gerufen. Sie planten damals Deutschkurse für ausländische Kollegen. Seitdem ist aus dem ehemals kleinen Verein eine international anerkannte Kultureinrichtung geworden. Sie feiert heute mit einem Festakt in Berlin ihr 60-jähriges Bestehen. Wir stellen eines der weltweit 150 Institute vor: das Goethe-Institut in Tel Aviv. Sebastian Engelbrecht hat ein deutsch-israelisches Kunst- und Kulturprojekt des Goethe-Instituts besucht.
"Focuswechsel auf die deutsche Kultur" - Porträt des Goethe-Instituts in Tel Aviv
Er gehört zu den meistgelesenen Krimiautoren in Europa: Petros Markaris. Der griechische Schriftsteller ist mit seinen Krimis um Kommissar Kostas Charitos berühmt geworden. Markaris packt in seinen Büchern heiße Eisen an. Zum Beispiel spielte sein Roman "Nachtfalter" im Mafia– und Fußballmilieu, "Der Großaktionär" handelte vom Terrorismus. Seit dieser Woche ist sein neuestes Werk "Faule Kredite" im deutschen Buchhandel erhältlich. Cüneyt Özadali hat sich mit dem Schriftsteller unterhalten.
"Faule Kredite" heißt der neueste Krimi von Petros Markaris. Erschienen ist das Buch im Diogenes-Verlag und kostet 22.90 Euro.
"Faule Kredite" - Gespräch mit Petros Markaris über seinen neuen Roman
Um das Audio im Flash-Player abzuspielen, installieren Sie bitte das kostenlose Flash-Plugin von Adobe für Ihren Browser.
Ausgezeichnet: Projekt "JuKi - Jugend für Kinder" erhält „MachMit!-Award" der Jugenddiakonie Württemberg
Das Ludwigsburger Projekt „Juki“ - Jugend für Kinder, wird beim Jugenddiakoniefestival in Wilhelmsdorf in Oberschwaben mit dem "Mach Mit!-Award" der Diakonie Baden-Württemberg ausgezeichnet. Bei JuKi unterstützen Jugendliche aus der Region Stuttgart Kindergartenkinder mit Migrationshintergrund und helfen diesen beim Deutschlernen. Angelika Hensolt stellt Ihnen das Projekt und seine Macher vor.