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Essen wie zuhause im Iran
Um ein Festtags-Menü geht es bei den Esfahanis am 18. August in Freiburg. Die Familie zaubert mit ihren deutschen Freunden, den Pröbstles, für die Sendung ein typisch iranisches Festessen. Was es genau geben wird, ist noch ein Geheimnis. Auf jeden Fall ist es eines der Lieblingsrezepte der Familie.
Die Esfahanis stammen aus Teheran. Als politischer Flüchtling kam Davod Esfahani vor 26 Jahren nach Deutschland, hat hier eine Ausbildung gemacht und arbeitet seit vielen Jahren als Chirurgiemechaniker in Weil am Rhein. Seine Frau Maryam ist diplomierte Übersetzerin. Da ihr Abschluss in Deutschland nicht anerkannt wird, studiert sie einfach noch einmal Anglistik und Islamwissenschaften an der Universität Freiburg.
Eine Begegnung an der Universität führte auch die beiden Familien Pröbstle und Esfahani zusammen. Klaus Pröbstle ist pensionierter Anwalt und fasziniert vom Nahen Osten. Er will auf dem zweiten Bildungsweg mehr über den nahen Osten erfahren. Auf ihn und seine Frau wartet eine kulinarische Entdeckungsreise: Gemeinsam erfahren sie, wie Berberitzen-Beeren schmecken und was man mit Trockenjoghurt alles machen kann. Die Esfahanis erzählen von alten persischen Koch- und Tischritualen. Und gegessen wird – auch wenn die Esfahanis natürlich für den Alltag Tisch und Stühle benutzen – ganz orientalisch auf dem Boden.
Letzte Änderung am: 12.08.2010, 14.47 Uhr