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Indien – nicht nur wirtschaftlich auch kulturell übt das Land auf die Deutschen eine starke Anziehungskraft aus – von "Bollywood" über Literatur zu indischer Küche. Dieser Entwicklung widmet das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) eine Studie.
"Tradition und Aufbruch – Die deutsch-indischen Kulturbeziehungen", so heißt die Studie. Sie gibt eine Bestandsaufnahme von der klassischen Kulturvermittlung, dem Schüler- und Jugendaustausch, Kooperationen in Wissenschaft und Bildung, die Sprachvermittlung bis hin zu Städtepartnerschaften, bilateralen Kulturgesellschaften und politischen Bildungsmaßnahmen.
Die Sterne für eine Vertiefung des deutsch-indischen Kulturaustauschs standen noch nie so gut, so das Institut für Auslandstudien Auf der einen Seite habe sich Indien durch den wirtschaftlichen Aufstieg der Welt geöffnet, und auf der anderen Seite habe Deutschland sein Interesse am Subkontinent neu entdeckt.
Um das große, noch ungenutzte Potenzial der deutsch-indischen Kulturbeziehungen besser auszuschöpfen, empfiehlt die Studie u. a. den Ausbau des Schüleraustauschs und der Städtepartnerschaften sowie eine engere wissenschaftliche Zusammenarbeit. Chancen eröffnen sich auch im Bereich des Sprachunterrichts, da die Nachfrage nach Deutsch als Fremdsprache in Indien enorm gestiegen sei, so die Studie.
Die Studie "Tradition und Aufbruch – Die deutsch-indischen Kulturbeziehungen" des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) wurde von der Robert Bosch Stiftung in Auftrag gegeben.
Quelle: SWR International
Letzte Änderung am: 15.03.2010, 12.29 Uhr