Seite vorlesen:
Wie steht es um die Einbürgerungsmöglichkeiten von Migranten in den verschiedenen EU-Ländern? Welcher Staat tut am meisten gegen Diskriminierung? Und wo haben Kinder mit Migrationshintergrund die besten Chancen auf Bildungserfolg?
Komplexe Fragen, auf die der Index Integration und Migration kompakte Antworten bietet. Jetzt ist die dritte Ausgabe der Studie als Buch erschienen. Neu am Index Integration und Migration, kurz MIPEX, Nummer III: Erstmals wird allen 27 EU-Mitgliedstaaten im Hinblick auf ihre Migrations- und Integrationspolitik auf den Zahn gefühlt. Auch die USA sind neu hinzugekommen.
Auf Anregung vieler Fachleute und Politiker wurden die bewährten Untersuchungsfelder der früheren Ausgaben der Studie um einen wichtigen Bereich erweitert - die Bildung. Weitere Politikbereiche, die analysiert werden: Einbürgerungsmöglichkeiten, Zugang zum Arbeitsmarkt, Politische Partizipation, langfristige Aufenthaltsrechte, Familienzusammenführung und Antidiskriminierung.
Mit farbig gestalteten Grafiken, Zeitleisten und Zusammenfassungen der wichtigsten Ergebnisse bietet MIPEX III einen schnellen Überblick. Mit seinen Daten zur Integrationspolitik der verschiedenen Länder will die Studie nicht nur dokumentieren und analysieren, sondern vor allem den internationalen Austausch anregen. Best Practice-Modelle sollen unter Politikern und Fachleuten ausgetauscht werden. So hoffen die Macher der Studie, mit ihrer Arbeit nicht nur Empirie zu liefern, sondern sichtbare Veränderungen anzustoßen.
Praktisch: Die vollständigen Ergebnisse des MIPEX III können kostenlos auf der Homepage des Projekts http://www.mipex.eu/ heruntergeladen werden.
Geleitet wird das MIPEX-Projekt vom British Council und der Migration Policy Group. Darüber hinaus sind 37 weitere Gruppen wie Thinktanks, NGOs und Universitäten an der Erstellung des MIPEX beteiligt. Insgesamt untersucht der MIPEX III anhand von 148 Politikindikatoren 31 Länder in Europa und Nordamerika.
Letzte Änderung am: 28.07.2011, 09.03 Uhr