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Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) Arbeit der Schülerwohnheime untersuchen

Mit einer wissenschaftlichen Studie will der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) gegen Kritik an seiner Jugendarbeit angehen. Dazu werden Schüler in den bundesweit 19 Wohnheimen des Verbandes befragt.

Sozialwissenschaftlerin Ursula Boos-Nünning von der Uni Duisburg-Essen soll die Untersuchung bis September 2009 erstellen, kündigte VIKZ-Vizepräsident Mustafa Imal in Köln an. Die Studie soll Imal zufolge Vorbehalte von Öffentlichkeit und Behörden gegen den Verband entkräften. Darüber hinaus solle die Untersuchung die eigene Arbeit verbessern.

Viele Kinder könnten von ihren zugewanderten Eltern nicht ausreichend gefördert werden. Deshalb würden sie in den Heimen von deutschsprachigen Pädagogen betreut. „Wir möchten durch unsere Wohnheime zur Integration in Deutschland beitragen, sagte Imal.

In den Wohnheimen des VIKZ leben rund 400 Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren leben. Dem VIKZ gehören bundesweit etwa 300 Moschee- und Bildungsvereine an.

Die Untersuchung solle zunächst empirische Daten über die Wohnheime liefern, so die Leiterin der Studie Boos-Nünning. Auch würden Daten über die Motive möglichst aller Jugendlichen und ihrer Eltern hinsichtlich des Besuchs der Heime erhoben.

Die Professorin betonte, dass die Studie ergebnisoffen sei. „Ich weiß nicht, was da rauskommt“, sagte Boos-Nünning. Sie kritisierte Beurteilungen der VIKZ-Jugendarbeit als vermeintlich anti-westlich, anti-demokratisch oder anti-jüdisch ohne vorherige Datenerhebung.

Letzte Änderung am: 22.09.2008, 15.04 Uhr



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