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Der erste Friedhof für Muslime wurde in Straßburg eingeweiht. Meistens wird Muslimen auf bestehenden christlichen Friedhöfen ein islamisches Grabfeld zur Verfügung gestellt. In Deutschland gibt es in Berlin einen türkischen Friedhof. Er gilt als eine historische Stätte.
Im Gegensatz zum Rest Frankreichs erhalten im Elsass und in Lothringen religiöse Einrichtungen öffentliche Subventionen. Dadurch wurde auch ein islamischer Friedhof möglich. Der Friedhof ist 1,25 Hektar groß. Er bietet Platz für etwa 1000 Grabstätten. Diese sind nach Mekka ausgerichtet. Eine Halle bietet den Angehörigen die Möglichkeit Abschied zu nehmen. Im Elsass leben etwa 140 000 Muslime.
Bislang gibt es in Frankreich auf den christlichen Friedhöfen muslimische Bereiche ähnlich wie in Deutschland. In zahlreichen Städten wie Stuttgart, Reutlingen, Freiburg oder Mainz bieten die Friedhöfe islamische Grabfelder an. Außerdem gibt es Räumlichkeit für rituelle Waschungen und Gebete.
Viele Muslime wollen noch in ihren Herkunftsländern bestatten werden, allerdings wächst die Zahl derer, die in Deutschland ihre letzte Ruhe haben möchten. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Familien schon in der vierten Generation hier leben und sich für immer hier niedergelassen haben. Der türkische Friedhof in Berlin wurde 1866 errichtet.
Letzte Änderung am: 06.02.2012, 13.57 Uhr