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CIBEDO ist die Abkürzung für "Christlich-islamische Begegnung - und Dokumentationsstelle" mit Sitz in Frankfurt. CIBEDO gehört zur Deutschen Bischofskonferenz und feiert nun das 30-jährige Bestehen. CIBEDO fördert den Dialog zwischen Christen und Muslimen.

Muslime in Deutschland
CIBEDO wurde 1978 als Einrichtung des Missionsordens der Weißen Väter in Köln gegründet und später ging sie in die Verantwortung der Katholischen Bischofskonferenz über. Zu den Themenfeldern, die CIBEDO bearbeitet, gehören zum Beispiel der Moscheebau in Deutschland oder das interreligiöse Gebet.
Außerdem erscheint vierteljährlich die hauseigene Zeitschrift „CIBEDO-Beiträge zum Gespräch zwischen Christen und Muslimen“ . Darüber hinaus fördert die Fachstelle Gespräche oder Veranstaltungen zum christlich-islamischen Dialog.
Dr. Peter Hünseler, der Geschäftsführer der CIBEDO zieht zum 30-jährigen Jubiläum eine gemischte Bilanz. In SWR International sagte er, man hätte bisher „keine revolutionären Erfolge“ erzielt. Ein Problem sieht er darin, dass Muslime in der Bevölkerung umstritten seien und muslimische Einwanderer kritisch gesehen würden. Allerdings könne sich der Islam nur integrieren, „wenn wir es ihm ermöglichen“. Dazu gehörten nach Auffassung von Hünseler der Bau von Moscheen oder Islamunterricht. Auf beiden Seiten, so Hünseler, müssten für die Zukunft Hausaufgaben gemacht werden.
Letzte Änderung am: 28.01.2009, 13.28 Uhr