aus Im Grünen vom Samstag, 4.2. | 18.15 Uhr | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg
Good Food Bad Food ist ein Film für alle, die wissen wollen, was da wirklich auf unserem Teller landet. Der Film zeigt: Für die Produktion billiger Nahrungsmittel müssen Menschen, Tiere, die ganze Natur bitter bezahlen: Ob in Marokko, Indien oder in der Ukraine: Weil manche Großkonzerne nicht satt werden, hungern Menschen in Asien oder Afrika. Die Natur wird zerstört. Bauern protestieren verzweifelt wie in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Brasilien.
Good food bad food zeigt die Wunden der Globalisierung. Schweine und Hühner leiden, damit die Fleischregale im Westen voll sind: Der Dokumentarfilm geht in die Tiefe: Experten beschreiben, wie die moderne Landwirtschaft den Boden kaputt macht: Durch pflügen zum Beispiel, werden Böden so verdichtet, dass sie austrocknen. Sie werden hart wie Stein, auch weil Pestizide zusätzlich wertvolle Mikroorganismen töten. Missstände die auch bei uns im Land Vertreter von Natur– und Bioverbänden schon lange anprangern. Sie nutzten auch die Filmpremiere in Mainz um weiter aufzuklären.
Das Gute am Film, er präsentiert Hoffungsträger: Biobauern in Indien oder Brasilien, die Saatgut seltener Sorten züchten, Pflanzenschutzmittel aus natürlichen Produkten herstellen und die Böden schonend bearbeiten. Sie produzieren Lebensmittel und erhalten gleichzeitig die Vielfalt unserer Natur, so wie auch viele Biolandwirte bei uns im Land. Wir alle können etwas tun. das ist der Appell des Films. Umdenken und umweltschonend einkaufen. Nur so finden wir den Weg vom „bad food“ zum „good food“.
Kurfürstendamm 11
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Letzte Änderung am: 25.01.2011, 13.03 Uhr