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Fernsehen im SWR

Der tschechoslowakische Wolfshund Eine außergewöhnliche Hunderasse

Sendung vom Dienstag, 23.11.2010 | 18.10 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Damals kreuzte man in der Tschechoslowakei den Deutsche Schäferhund mit dem Karpatenwolf. Daraus entstand eine neue Rasse: die Tschechoslowakischen Wolfshunde. Obwohl heute Tschechien und die Slowakei längst zwei getrennte Staaten sind, haben die Hunde ihren Nahmen behalten. Sechs solcher Hunde leben bei Ina Ziebler-Eichhorn, Tierärztin und Hundetrainerin aus Bad Dürkheim, und ihrem Mann Michael Eichhorn.


Diese neue Rasse verbindet die guten Arbeitseigenschaften des Deutschen Schäferhundes mit der körperlichen Robustheit und Gesundheit des Wolfes. Außerdem erweisen sie sich als gute Familienhunde, die sehr intelligent sind und eine ganz besonders feine Spürnase haben. Die Hunde der Familie Eichhorn sind übrigens schon richtige Filmschauspieler. Sie haben in Filmen wie Bully Herbigs „Wickie und die starken Männer“ oder Julie Delpis „Die Gräfen“ mit William Hurt gespielt. Uns haben aber nicht ihre schauspielerischen Fähigkeiten interessiert, sondern ihre Spürnase. Wir wollten wissen, ob sie unsere Moderatorin Ulrike Nehrbaß in Bad Dürkheim finden können. Natürlich nicht zu Fuß, das wäre viel zu einfach für Wolfshunde. Ina Ziebler-Eichhorn hat sich mit Hündin Altei nach einem schnellem Schnuppern an Ulrike Nehrbaß' Halstuch auf die Spurensuche begeben.


Kaum zu glauben, aber Altei nahm sogar hinter ihrem Auto Witterung auf. An einer Tankstelle, an der der Wagen vorbei fuhr, irritierten sie die Benzingerüche nicht. Altei ließ sich nicht von der Spur abbringen. Sie wählte ein wenig später sogar eine Abkürzung über einen Parkplatz. Bis zu 40 Stundenkilometer kann so ein Wolfshund schnell sein. Das Team kam langsam aus der Puste, doch Altei zeigte keine Ermüdungserscheinungen. Den Geruch aus einer Dönerbude ließ sie sich nur kurz um die Nase wehen. Unsere Moderatorin Ulrike Nehrbaß war nun fast am Ziel und ging an großen Plätzen vorbei, Richtung Zentrum. Für die Hündin eine neue Herausforderung. Große Plätze sind schwierig, die Geruchspartikel verteilen sich, wehen in offene Türen. Doch dann der erste Etappensieg: Altei hatte das Auto gefunden. Wo aber war unser Moderatorin?

Fast eine Stunde war die Hündin unterwegs. Ihre Fährtensicherheit lag bei fast 100%. Zwischendurch machte ihr Frauchen einen Fehler, traute ihr für einen Augenblick nicht mehr. Altei wollte aber keine Pause, sondern nur eins: zum Ziel. Ihre bisher schwierigste Fährte war 25 Tage alt, die erfolgreiche Suche dauerte fast fünf Stunden. Kein Wunder also, dass sie sich auch dieses Mal auf ihre Spürnase verlassen konnte und unsere Moderatorin Ulrike Nehrbaß fand. Die Spurensuche hat geklappt.

Wer einen Tschechoslowakischen Wolfshund erwerben möchte, sollte auf Züchter und Papiere achten und viel Zeit mitbringen. Die Tiere sind sehr intelligent und brauchen viel Beschäftigung. Für einen solchen Hund muss man mehr Verantwortung übernehmen als für einen anderen.

Letzte Änderung am: 21.08.2009, 22.33 Uhr

Sendezeiten

Dienstags, 18.10 Uhr
SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

Wiederholungen:
Sonntags, 5.00 Uhr
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Samstags, 18.15 Uhr
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