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Der 90-minütige Dokumentarfilm "Hunger" erzählt, wie Menschen, Gruppen und Organisationen darum ringen, eines der schlimmsten sozialen, politischen und ökonomischen Probleme unserer Tage zu lösen: den Hunger in der
Welt. In fünf Ländern stellen Marcus Vetter und Karin Steinberger die Frage, wie Menschen mit dem Hunger leben, und warum so viele Konzepte der Entwicklungspolitik versagt haben. Von Haiti, wo die mittellosen Bauern mit den Zauberworten Freihandelspolitik und Strukturanpassung gelockt wurden, bis nach Kenia, wo ganze Landstriche seit Jahren von Lebensmittelhilfe abhängig sind.

Man kennt das Bild mittlerweile. Ein Boot voller Menschen am Touristenstrand auf Gran Canaria. Sie schleppen sich durch den Sand, halb verhungert, bleiben einfach liegen und schauen auf die unter Sonnenschirmen liegenden Touristen. Sie sind Boten eines explosionsartigen Bevölkerungswachstums, das zu 95 Prozent in den Entwicklungsländern stattfindet. Sie zahlen ein Vermögen, um auf überfüllten Fischerbooten in eine Welt überzusetzen, die sie nicht kennen, aber von der sie wunderbare Dinge gehört haben. Unvorstellbaren Reichtum glauben sie dort zu finden, und Glück. Was aber treibt Menschen dazu, ihre Familien und ihre Heimat zurückzulassen und ihr Leben für eine ungewisse Zukunft zu riskieren?
Warum ist die Bekämpfung von Hunger so schwierig? Fakt ist: Es werden zehn Prozent mehr Lebensmittel produziert als man benötigt, um alle Menschen satt zu bekommen. Marcus Vetter und Karin Steinberger sind in fünf Ländern auf Spurensuche gewesen: Was sind die Gründe für Hunger?
Letzte Änderung am: 23.08.2010, 14.56 Uhr
Kommentare zu diesem Artikel:
Brillianter Film - Jeder sollte ihn sehen!
Brillianter Film - Jeder sollte ihn sehen!
(gscheidala) 29.10.2010 , 22:33
Der Film führt uns auf schockierende Art vor Augen, dass wir alle Mitschuld an dem Leid in der Dritten Welt tragen. - Jeder sollte den Film sehen, da er die Bereitschaft, etwas an der Situation zu ändern fördert. - Daher fände ich es gut, wenn der Film noch einmal (oder mehrmals) zu Hauptsendezeit ausgestrahlt würde, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Wenn möglich bitte auch im ausland senden. Im Schulunterricht sollte er selbstverständlich nicht fehlen. - Mehr konkrete Hinweise im Film, was wir für eine nachhaltige Verbesserung der Situation tun können, wären wünschenswert. - Spenden greift hier zu kurz. Der Mißstand entsteht erst durch unsere Nachfrage nach wasserintensiven Gütern wie Rosen und Rindfleisch. Wir müssen unser Verhalten ändern! Wir dürfen solche überflüssigen und für uns nicht überlebenwichtigen Dinge nicht mehr kaufen, um nicht weiter die Versorgung mit überlebenswichtigen Gütern für Millionen von Menschen zu gefährden! Danke!
Einer der besten politischen Dokumentarfilme aller Zeiten
Einer der besten politischen Dokumentarfilme aller Zeiten
(Johannes Asal) 29.10.2010 , 16:30
Dieser Film hätte es verdient, zur BESTEN Sendezeit - also 20.15 h und NICHT kurz vor Mitternacht - ausgestrahlt zu werden. Trotzdem hoffe ich, dass er nachträglich durch Mundpropaganda einen großen Bekannheitsgrad erreicht und die Menschen dazu bringt, ihren Regierungen endlich mal einzuheizen, eine WELTWEIT NACHHALTIGE POLITIK zu machen. Davon sind Deutschland und die EU noch galaktisch weit entfernt !!
Es kann doch nicht bei dieser Themenwoche bleiben!
Es kann doch nicht bei dieser Themenwoche bleiben!
(Sonia Kharistafri) 27.10.2010 , 14:00
"Wir müssen die Veränderung sein, die wir in der Welt sehen wollen" drückte treffend Mahatma Gandhi aus. Bezüglich der Problematik brauchen, wünschen und verlangen wir Menschen konkrete und konstruktive Informationen, um unsere Ohnmachtsgefühle zu überwinden und aktiv werden zu können. Und die können und müssen uns die Medien liefern. Und was ist mit der Gier des Menschen? Es hift niemandem, die Schuld auf die anderen zu schieben. Jeder muß bei sich selbst anfangen, wie in dem o.g. Zitat, und die Verantwortung für eigene Gedanken übernehmen. Da ist schon Handlungsspielraum. Medien haben große Macht und Verantwortung. Deswegen kann es nicht bei dieser einen Themenwoche bleiben! Wir brauchen mehr! Denn die Zeit läuft uns davon.
„Hunger“ ein beeindruckender Film
„Hunger“ ein beeindruckender Film
(Kritische) 27.10.2010 , 12:57
Was aber bleibt? Da erzählt eine Frau, dass es Menschen gibt, die den ganzen Tag essen. Das klang gestellt. Aber, es stimmt. Doch was essen sie? Zusammengeklebtes Fleisch, Lebensmittel, hergestellt auf industrieller Basis, von denen wir nicht wissen wie sie sich im Stoffwechsel auswirken. Es bringt nichts die armen Menschen aufeinanderzuhetzen! Berufserfahrene in Deutschland, werden im Hartz IV Lager entmündigt! Dafür werden „hungrige“ Fachkräfte gerufen . Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Er braucht geistige und geistliche Nahrung um zu Erkennen. Erkennen aber macht der gierigen Politik Angst. Wissen entlarvt . Man muß alle kleinhalten. Schon Goethe wies in seinem „Faust“, auf die Verirrung von Wissensdurst hin. Wissenschaftler, sie dürften nur Gelder bekommen, wenn sie in Ihren Forschungen diese Welt erhalten, den Menschen dienen, sie aufrichten. Nicht der Arme muß sein Verhalten ändern, es sind die Reichen, die, die Armen in den Tod treiben.
„Hunger“ ein beeindruckender Film
„Hunger“ ein beeindruckender Film
(Kritische) 27.10.2010 , 12:57
Was aber bleibt? Da erzählt eine Frau, dass es Menschen gibt, die den ganzen Tag essen. Das klang gestellt. Aber, es stimmt. Doch was essen sie? Zusammengeklebtes Fleisch, Lebensmittel, hergestellt auf industrieller Basis, von denen wir nicht wissen wie sie sich im Stoffwechsel auswirken. Es bringt nichts die armen Menschen aufeinanderzuhetzen! Berufserfahrene in Deutschland, werden im Hartz IV Lager entmündigt! Dafür werden „hungrige“ Fachkräfte gerufen . Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Er braucht geistige und geistliche Nahrung um zu Erkennen. Erkennen aber macht der gierigen Politik Angst. Wissen entlarvt . Man muß alle kleinhalten. Schon Goethe wies in seinem „Faust“, auf die Verirrung von Wissensdurst hin. Wissenschaftler, sie dürften nur Gelder bekommen, wenn sie in Ihren Forschungen diese Welt erhalten, den Menschen dienen, sie aufrichten. Nicht der Arme muß sein Verhalten ändern, es sind die Reichen, die, die Armen in den Tod treiben.
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