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Wer etwas gegen den Hunger in der Welt tun möchte, hat viele Möglichkeiten. Anfangen kann man schon mit kleinen Änderungen des eigenen Einkaufsverhaltens. Lassen Sie sich von unseren Vorschlägen anregen. Sicher fallen Ihnen noch andere Aktionen ein.
Mit fair gehandelten Produkten können Sie einen wichtigen Beitrag zur Hunger- und Armutsbekämpfung leisten. Die Siegel des Fairen Handels (z.B. GEPA, El Puente, fairtrade) bescheinigen, dass die Produzenten vor schlechten Arbeitsbedingungen und Ausbeutung geschützt wurden. Nicht nur fair gehandelten Kaffee und Tee kann man im regulären Handel kaufen, sondern auch andere Produkte wie etwa Schokoriegel, Bananen(chips) oder Orangen.
Veranstalten Sie doch mal eine Party, bei der es nur Lebensmittel aus dem Fairen Handel bzw. aus Ihrer Region gibt. Den meisten Leuten schmecken diese Produkte sehr gut und viele haben z. B. noch nie Kekse gegessen, die mit Quinoa aus Bolivien gebacken sind. Eine Fair-Trade-Party ist ein Anlass, neue Dinge zu probieren und nebenbei sein Umfeld für das Thema zu sensibilisieren – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit Freude am Genuss.
Versteigerungen sind eine gute und einfache Möglichkeit Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Organisieren Sie eine Auktion, auf der selbst gebastelte oder gesammelte Sachen und Geschenke für ein bestimmtes Mindestgebot versteigert werden und spenden Sie den Erlös an ein Entwicklungsprojekt oder eine Nichtregierungsorganisation, die sich für die Beseitigung von Hunger und Armut einsetzt.
Jedes Jahr laufen tausende Schülerinnen und Schüler für eine Welt ohne Hunger. Wie das geht? Ganz einfach: Sie organisieren einen Benefizlauf, bei dem sich jeder einen Sponsor sucht. Das kann der lokale Bäcker oder Blumenladen sein, die Oma oder die beste Freundin. Für jede gelaufene Runde spendet der Sponsor einen bestimmten Betrag, der an ein Entwicklungsprojekt zur Unterstützung von Kleinbauern geht.
Sie können einen Benefizlauf anlässlich eines Sport- oder Sommerfests oder im Rahmen einer Schul-Projektwoche organisieren. Unterstützung bei der Organisation und Durchführung eines Benefizlaufes geben die Partnerorganisationen des HUNGER-Films.
Einige Nichtregierungsorganisationen bieten Leih-Ausstellungen an, die das Thema Welternährung und globale Landwirtschaft und die damit einhergehenden Probleme klar und interaktiv veranschaulichen. Zusätzlich werden oftmals Führungen von FachreferentInnen und Workshops angeboten. Ausstellungen dieser Art finden Sie bei www.inkota.de, www.brot-fuer-die-welt.de, www.misereor.de, www.welthungerhilfe.de, www.eed.de, www.gtz.de.
Vorschläge von INKOTA e.V., zusammengestellt von Marion Dilg
Letzte Änderung am: 24.09.2010, 14.05 Uhr