Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Sibel und Gare leben in Raitelsberg. Der Stuttgarter Stadtteil wird von seinen Bewohnern teils liebevoll, teils abschätzig "Rio" genannt und gilt als sozialer Brennpunkt. Doch hier gibt es eine grüne Oase: den AKI. Sibel und Gare kommen fast täglich hierher zum Spielen, Hasen streicheln und Reiten. Und sie haben der Ziege des AKI eine kleine Dressurnummer beigebracht, die sie stolz vorführen.
Der AKI ist ein Ort des Spielens und des sozialen Lernens. Die Macher des Aktivspielplatzes Raitelsberg haben in Eigenarbeit phantasievolle Spielorte geschaffen: Hütten, Seilbahnen, Ställe u.v.a. Über 30 Kinder kommen täglich auf den AKI, um in freier Natur zu spielen, zu toben oder sich um die Tiere zu kümmern. Der AKI wird mit Hilfe von Herzenssache dieses pädagogische Angebot nun auch benachbarten Schulen und Kindertagesstätten zugänglich machen.
Poststraße
78 - 94
70190
Stuttgart
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Nathaniel kennt das miese Gefühl, wenn jemand ihn anmacht, das "N-Wort" sagt. "Die haben mich immer Schokolade genannt. Da habe ich gesagt: Weiße Schokolade gibt es auch.", erzählt Nathaniel mit einem Lächeln. Nathaniel lässt sich nicht diskriminieren! Breakdance ist sein Protest gegen Vorurteile und Ausdruck seiner positiven Einstellung zum Leben!
Die Gerhart-Hauptmann-Schule in Heilbronn gilt als Brennpunktschule mit problematischen sozialen und ethnischen Strukturen in den Klassen. Außerdem platzt die Schule aus allen Nähten. Die Idee des engagierten Fördervereins der Gerhart-Hauptmann-Schule: ein Atriumhof anstelle eines tristen Pausenhofs! Der bietet dann eine Bühne für Aufführungen der Theater- und Tanz-AG - auch eine Bühne für Nathaniel!
Die Gerhart-Hauptmann-Schule hat mit den Bauarbeiten begonnen: Nachdem der Altbestand abgerissen und ausgebrochen wurde, kann nun der neue Atriumhof entstehen. "Die Entwässerungsrinne und die Schottertragschicht sind eingebaut. Nun beginnen wir mit der ersten Steinlage", berichtet Rektor Paul-Gerhard Finkbeiner über den Fortschritt der Bauarbeiten.
Bis zur ersten Breakdance-Show auf dem neuen Pausenhof kann es also nicht mehr lange dauern...
Karlstraße
104
74076
Heilbronn
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Aylin ist 13 Jahre alt. Ihre Eltern kommen aus Russland und Kroatien. Seit fünf Jahren besucht sie die Vogesenschule in Karlsruhe, eine Förderschule. Ihre Lieblingsfächer sind Deutsch, Sport und Kunst. In ihrer Freizeit tanzt sie gerne, singt und trifft sich mit Freunden. Aylin tut sich beim Lernen vielleicht etwas schwer. Aber sie ist ein ganz normales Mädchen, mit ganz normalen Wünschen und Träumen. Aylin würde gerne mal mit ihren Klassenkameraden auf einen Bauernhof fahren, Tiere füttern und streicheln.
Die Vogesenschule ist eine Förderschule im Karlsruher Stadtteil Mühlburg. Die 150 Kinder dort haben Lernschwierigkeiten, viele wachsen unter erschwerten Bedingungen im sozialen Brennpunkt auf. Förderverein und Lehrer bemühen sich mit zahlreichen Projekten, den Kindern sinnliche und emotionale Erlebnisse zu ermöglichen, die sie zu Hause nicht haben. Mit Hilfe von Herzenssache möchte die Vogesenschule regelmäßige Projekttage auf dem Löffl-Hof anbieten, damit die Kinder z.B. beim heilpädagogischen Reiten erleben, was es heißt "getragen zu werden"!
Hardtstraße
1
76185
Karlsruhe
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Selina ist vier Jahre alt und hat drei Geschwister. Ihre Familie lebt seit 2005 in der Wirthstraße in Freiburg. Die Wirthstraße das sind Hochhäuser, Beton, viele Menschen unterschiedlicher Herkunft an einem Ort. Selinas Vater kam 1990 aus dem Libanon nach Deutschland, er ist nach einem schweren Bandscheibenvorfall arbeitsunfähig. Der Besuch der Kindertagesstätte Wirthstraße ist für Selina und ihre Familie eine echte Entlastung.

Zähneputzen, regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten - in der Kita Wirthstraße erleben die Kinder einen geregelten Tagesablauf - und sie lernen Deutsch. 95 Prozent der Kinder kommen aus Migrantenfamilien. Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede erschweren die Verständigung. Doch Leitung und Erzieherinnen des Kindergartens sind erfinderisch: Herzenssache hilft ihnen ein Elterncafé einzurichten. Außerdem soll, wo bislang ein großer Flur ist, ein Therapieraum entstehen, in dem schon die Kleinsten gefördert werden.
Sulzburger Straße
4
79114
Freiburg
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Vor zwei Jahren erfuhren Nicole Müllerschön und ihre Schwester, dass eine Familie aus ihrem Bekanntenkreis in akuten wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckte: kein Geld für Weihnachtsgeschenke, kein Geld für Dinge des täglichen Bedarfs. Die Familie hatte drei kleine Kinder und lebte von Hartz IV. Die beiden Schwestern fragten bei Privat- und Geschäftsleuten nach Sachspenden. "Die Hilfsbereitschaft war überwältigend", erinnert sich Nicole Müllerschön. Denn bald stapelten sich Kisten in der Garage der Familie Müllerschön - die Geburtsstunde des gemeinnützigen Vereins Lillebror.
Die kleine, ehrenamtliche Initiative "Lillebror e.V." in Walddorfhäslach hilft unbürokratisch und direkt. Sie wirbt Spenden ein für Schulmaterialien, Kleider, Bücher oder Spielsachen, besorgt Sponsoren für Nachhilfeunterricht und organisiert Lebensmittel für Frühstücksprojekte, wie z.B. an der Mörikeschule in Nürtingen.
Dorfstraße
83
72141
Walddorfhäslach
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Nico ist 10 Jahre alt und lebt mit seiner Schwester und seinem pflegebedürftigen Bruder in Mannheim-Schönau. Er kann sich nur schwer konzentrieren und geht deshalb auf eine Förderschule in Mannheim. Einen Urlaub kann sich seine Familie nicht leisten, denn sie lebt von Hartz IV. Im vergangenen Jahr ist Nico zum ersten Mal mit dem Verein "Kinder am Rande der Stadt" auf eine Ferienfreizeit gefahren, an die Nordsee. Er war begeistert! Jetzt besucht er regelmäßig die Nachmittagsangebote im Verein - und möchte bei der nächsten Freizeit unbedingt wieder dabei sein!
Mensch, ist das ein Saustall! Viele Kinder bekamen hier zum ersten Mal ein lebendiges Schwein zu sehen.
Nein, echte Kühe sind tatsächlich nicht lila...
Beißen die Kühe? Etwas Skepsis ist bei diesem Teilnehmer der Freizeit am Rande der Stadt doch mit dabei.
Diese Kinder freuen sich - bestens mit Gummistiefeln ausgerüstet - auf die Natur am Rande der Stadt.
Beim Eltern-Kind-Abend am 22. September ließen die Kinder und Jugendlichen die Ferienfreizeit 2010 Revue passieren.
Die Kinder berichteten begeistert von ihren Erlebnissen, tauschten Fotos und Filme aus.
Das Herzenssache-Projekt "Kinder am Rande der Stadt" wurde vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Stefan Mappus als eine der zehn besten Initiativen des Landeswettbewerbs "Echt gut - Ehrenamt in Baden-Württemberg" ausgezeichnet.
Die Ehrung der zehn besten baden-württembergischen Ehrenamtsprojekte für Kinder und Jugendliche fand im Stuttgarter Schloss statt.
Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Bildung, auf eine Kindheit frei von Gewalt und ein Leben ohne Armut – das proklamiert der Verein "Kinder am Rande der Stadt" und engagiert sich seit 2005 tatkräftig für die Kinder in Mannheim-Schönau. Dieser Stadtteil gilt als sozial belastetes Quartier. Der Verein bietet regelmäßig Kochkurse für Kinder, Theater- und Museumsbesuche, Sport oder andere Aktivitäten. Herzenssache finanzierte die Ferienfreizeit 2010.
Heilsberger Straße
7
68307
Mannheim
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr
Alexandra kommt gegen Abend in die Bahnhofsmission Karlsruhe. Sie ist von zu Hause weggelaufen, hatte Stress mit ihrer Mutter, mit der sie alleine zusammenlebt. "Einen Denkzettel" wolle sie ihrer Mutter verpassen und heute nicht nach Hause zurückkehren. Die Mitarbeiter der Bahnhofsmission können Alexandra davon überzeugen, sich zu Hause zu melden. Täglich erleben die Mitarbeiter der Bahnhofsmissionen Kinder und Jugendliche wie Alexandra, die den Zug verpasst oder von zu Hause weggelaufen sind.

Die Bahnhofsmission ist für Kinder und Jugendliche, die sich am Bahnhof aufhalten, Anlaufstelle. Die Bahnhofsmissionen haben den Vorteil, dann geöffnet zu sein, wenn andere Einrichtungen längst Feierabend haben. Herzenssache unterstützt die Bahnhofsmission bei der Einrichtung von Räumen für gestrandete Kinder und Jugendliche, in denen speziell geschulte Mitarbeiter Gespräche mit ihnen führen können. Sogenannte "Kinderlounges" sollen an den Standorten Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Offenburg, Kehl und Freiburg eingerichtet werden.
Sie hatten viel Spaß bei der Eröffnung: Die Kinder am Heidelberger Bahnhof besuchten gemeinsam mit der Architektin die erste Kinderlounge Deutschlands.
"Immer mehr Kinder und Jugendliche suchen die Hilfe in unseren Bahnhofsmissionen" – so teilte das Diakonische Werk der Evangelischen Landeskirche Baden im November letzten Jahres mit. In Heidelberg haben Herzenssache und die Bahnhofsmission reagiert, das Doppelsitzsofa steht als Symbol für den neuen Wohlfühlfaktor am Bahnhof für Kinder und Jugendliche.
Das Team der Kinderlounge in Heidelberg freut sich auf viele kleine Besucher.
Bei den Helferinnen der Bahnhofsmission können Kinder einmal durchatmen und erfahren, dass es Menschen gibt, die einfache Hilfe leisten und sich für sie interessieren.
Hell und freundlich erstrahlt die Bahnhofsmission Heidelberg durch die Herzenssache-Unterstützung in neuem Glanz.
Vorher - nachher: Der Heidelberger Bahnhof wird kinderfreundlich! In der "Kinder-Lounge" der Bahnhofsmission Heidelberg finden Kinder und Jugendliche nun immer eine Zuflucht.
"Immer mehr Kinder und Jugendliche suchen die Hilfe in unseren Bahnhofsmissionen" – so teilte das Diakonische Werk der Evangelischen Landeskirche Baden im November letzten Jahres mit. In Heidelberg haben Herzenssache und die Bahnhofsmission reagiert, das Doppelsitzsofa steht als Symbol für den neuen Wohlfühlfaktor am Bahnhof für Kinder und Jugendliche. Am 16. April eröffnete die erste "Kinderlounge" bundesweit in der Heidelberger Bahnhofsmission.
Vorholzstraße
3
76137
Karlsruhe
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Fattoumata
Fattoumata hat Herzklopfen, wenn sie daran denkt, dass sie bald auf den Brettern stehen wird, die die Welt bedeuten. Acht spannende Probewochen unter der Anleitung einer erfahrenen Theaterpädagogin liegen hinter ihr und ihren Klassenkameraden. Fattoumata und die anderen kannten bisher weder Theater, Oper oder Ballett. Mehr als die Hälfte der Kinder ihrer Klasse haben einen Migrationshintergrund und kaum Berührungspunkte mit Kunst und Kultur. Doch jetzt schlägt ihr Herz für die Bühne!
IMPULS - MusikTheaterTanz an Grund- und Hauptschulen ist ein sozial- und kulturpädagogisches Projekt des Förderkreises der Freunde und Förderer des Staatstheaters Stuttgart e.V. Erfahrene Theaterpädagogen gehen in die Schulklassen sogenannter Brennpunktschulen (Grund- und Hauptschulen) und erarbeiten gemeinsam mit den Kindern Bühnenstücke. Ein kreativer und spannender Prozess, bei dem die Kinder soziale Kompetenz, Sprach-, Lern- und Konzentrationsfähigkeit erlernen. Bisher hat das Projekt ca. 700 Kinder im Alter von acht bis sechzehn Jahren erreicht. Herzenssache unterstützt IMPULS bei der Aus- und Fortbildung von Lehrern als Multiplikatoren.
Tübinger Straße
33
70178
Stuttgart
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

"Hänschen klein, ging allein, in die weite Welt hinein…" – dieses Lied übt Henri zur Zeit auf seiner geliebten Geige. Dieses Instrument hat er sich schon im Alter von drei Jahren gewünscht. Aber seine Eltern konnten keinen Geigenunterricht für ihn finanzieren. Dank der Kinderstiftung Ravensburg kann er nun an einer Streichergruppe teilnehmen. Henri ist wahnsinnig stolz und freut sich schon auf sein erstes Konzert in Bad Waldsee, wo er gemeinsam mit den anderen Kindern auftreten wird.
Die Kinderstiftung Ravensburg versteht sich als Aktionsbündnis zur Förderung und Unterstützung von armen und benachteiligten Kindern in Ravensburg und Umgebung. Diese Kinder und Jugendlichen haben aus finanziellen Gründen häufig keinen Zugang zu Musik und Kunst. Die Kinderstiftung Ravensburg bietet ihnen drei Einzelprojekte zum Thema Singen und Musik: Beim Singboten-Programm singen Erwachsene als Paten mit Kindergartenkindern. Mit dem Modell der Chor-Klasse können Grundschüler zusätzlich zum Fach Musik ihr Gehör und ihre Stimme schulen. Außerdem wird es in Zusammenarbeit mit einer Musikschule Förderstipendien für musikalisch besonders begabte Kinder geben.
Seestraße
44
88214
Ravensburg
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Tatjana ist 20 Jahre alt, ihre Familie stammt aus Portugal. Sie hat 2004 ihren Hauptschulabschluss an der Lerchenrainschule in Stuttgart gemacht. Seit zwei Jahren arbeitet sie nun schon als Arzthelferin. Tatjana ist gelungen, was vielen Hauptschülern nicht gelingt: der erfolgreiche Übergang von der Schule ins Berufsleben. Tatjana ist damit ein Vorbild für andere, und sie engagiert sich als "Peer" für zwei Schülerinnen, die vor ihrem Abschluss stehen. Sie hilft bei Bewerbungsschreiben und redet ins Gewissen, wenn eine mal wieder durchhängt.
Junge Berufseinsteiger begleiten ehrenamtlich Hauptschüler. "Freunde schaffen Erfolg" wird seit drei Jahren als Pilotprojekt des Caritasverbandes Stuttgart e.V. durchgeführt. Von der achten Klasse bis in das erste Ausbildungsjahr stehen die ehrenamtlichen "Peers" den Schülern zur Seite. Alle stammen aus einem Stadtteil und haben dieselbe Schule besucht. Viele haben ausländische Wurzeln. Das Projekt wurde ausgezeichnet mit dem Best Practice Award 2008 der Türkischen Gemeinde Deutschland. Mit Hilfe von Herzenssache soll das erfolgreiche Projekt auf sechs Standorte ausgeweitet werden.
Fangelsbachstraße
19a
70180
Stuttgart
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Helfen Sie mit Ihrer Spende!
Alexsandro lebt mit seinen Eltern und seinen zwei Brüdern, Aldo und Antonio in einem Freiburger Asylbewerberheim. Die Jungen teilen sich ein kleines Zimmer. Ganz behutsam hat Kathy Riechel, gebürtige Amerikanerin, den Kontakt zu Alexsandro aufgebaut. Der Junge lernt nun auch die Stadt, in der er lebt, von einer ganz anderen Seiten kennen: Stadtbücherei, Schwimmbad, Streichelzoo. Alexsandro genießt die Ausflüge, die er gemeinsam mit seiner Patin macht. Eindrücke und Erfahrungen, die ihm nützlich sind bei einem neuen Schritt in seinem Leben: die Schule, die für ihn in diesem Sommer begonnen hat!

Das Büro der Nachbarschaftshilfe liegt im Freiburger Ortsteil Weingarten, einem sozialen Brennpunkt. Das Nachbarschaftswerk Freiburg sorgt hier dafür, dass Kindern zwischen vier und sechzehn Jahren aus sozial benachteiligten Familien Paten an die Seite gestellt werden. Sie treffen sich mindestens ein Jahr lang dreimal im Monat mit "ihren" Kindern, um sie beim Lernen zu unterstützen oder mit ihnen gemeinsam die Freizeit zu verbringen. Häufig entwickeln sich richtige Freundschaften daraus - auch mit den Eltern und der gesamten Familie. Herzenssache unterstützt den Verein bei seiner Arbeit.
Auggener Weg
73
79114
Freiburg
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Frau A. kommt aus Kamerun. Sie hat zwei Kinder, ist alleinerziehend und lebt von Hartz IV. Nach der Geburt des zweiten Kindes litt Frau A. sehr darunter, dass sie in Deutschland keine Familienangehörigen hat. Sie fühlte sich allein, isoliert und hilflos. Inzwischen nimmt sie verschiedene Angebote des Projektes "Mach dich stark für starke Kinder" im Stadtteilzentrum Briegelacker wahr. Sie besucht den Frauentreff und eine ehrenamtliche Familienpatin hilft ihr bei täglichen Fragen und Problemen. Ihre Kinder gehen in die Spielgruppe bzw. den Kindergarten des Stadtteilzentrums.
Das Stadtteilzentrum Briegelacker bietet Menschen aus 35 Nationen im Rahmen seiner Gemeinwesenarbeit ein vielfältiges Programm mit verschiedenen Angeboten für die Kinder und ihre zugewanderten Eltern. Das Projekt "Mach dich stark für starke Kinder" hilft diesen Familien zum Beispiel mit einer Spielgruppe für eineinhalb- bis dreijährige Kinder und deren Mütter. Familienberatung, Familienpatenschaften, "Frauen kochen für Frauen" sowie einen interkulturellen Kindertreff. 2002 wurde die Integrationsarbeit des Stadtteilzentrums vom Bundespräsidenten als vorbildlich ausgezeichnet.
Briegelackerstraße
40
76532
Baden-Baden
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Die Kinder, die vom Arbeitskreis Ausländische Kinder betreut werden, gehen morgens häufig ohne Frühstück in die Schule. Da sie oft nur unregelmäßig essen, ist gesunde Ernährung für die meisten von ihnen ein Fremdwort. Mit Schokoriegel oder Chipstüte standen sie häufig vor der Tür, wenn die Mitarbeiter des Arbeitskreises Ausländische Kinder e.V. ihnen die Tür öffneten. Deshalb haben die Initiatoren sich nun mit dem Projekt "gesundes Essen und Kochen" an Herzenssache gewandt.
Der Arbeitskreis Ausländische Kinder e.V. mit seinem Interkulturellen Kinderhaus Ulm engagiert sich seit 31 Jahren für die Integration von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien in Ulm. Der Verein bietet neben der Hausaufgabenhilfe in seinem Kinderhaus sozial benachteiligten Kindern Betreuung und unterschiedliche Projekte für ihre Freizeit an. Damit werden sie in ihrer sozialen und sprachlichen Entwicklung nachhaltig unterstützt. In der 2006 von Herzenssache mitfinanzierten Küche sollen die Kinder mit dem Projekt "Küchenzauber" gesundes Kochen lernen und genussvolles Essen erfahren.
Frauenstraße
134
89075
Ulm
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Als die 17 Jahre alte Carolin das erste Mal ins Freezone in Mannheim kam, war sie ganz weit unten: Sie lebte auf der Straße, trank bis zum Koma, ritzte ihre Haut an den Armen. Andrea Schulz und Markus Unterländer von Freezone sorgten für die medizinische Versorgung der Wunden, führten lange Gespräche mit der Jugendlichen und konnten sie schließlich in eine Therapie vermitteln. Mit Erfolg: Carolin hat Anfang 2009 ihre Therapie abgeschlossen, sie fügt sich heute keine Verletzungen mehr zu. Ihr Ziel: den Hauptschulabschluss und mit ihrem berufstätigen Freund in eine kleine gemeinsame Wohnung ziehen.

Das Freezone in Mannheim ist eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche, die auf der Straße leben. Andrea Schulz und ihr Kollege Markus Unterländer sind ein perfekt eingespieltes Team. Sie kennen die Szene und versuchen die Kinder und Jugendlichen da zu erreichen, wo sie sind. Das Ziel ist, eine persönliche Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen aufzubauen, um ihnen dabei zu helfen, wieder ins Leben zurückzufinden. Täglich kommen zwischen 8 und 15 Kinder ins Freezone - um zu essen, zu duschen, zu reden. Mit der Hilfe von Herzenssache soll es nun auch eine Übernachtungsmöglichkeit für sie geben, so dass sie nicht mehr auf der Straße schlafen müssen.
Das lange Suchen nach geeigneten Räumlichkeiten hat endlich ein Ende. Freezone hat jetzt die ideale Immobilie im Zentrum vom Mannheim erworben. Die Renovierungsarbeiten sind in vollem Gange und dem Projektstart von Freezone mit StreetNight und der Mannheimer Straßenschule steht nichts mehr im Weg. Mitte November 2010 wurde das Haus der Öffentlichkeit vorgestellt.
U5
24
68161
Mannheim
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Jacqueline ist neun. Sie lebt mit ihren Eltern und den beiden Geschwistern in einer Obdachlosenunterkunft. Der Vater nimmt jeden Job an, sei er noch so schlecht bezahlt. Für gesundes Obst und frisches Gemüse reicht das Haushaltsgeld oft trotzdem nicht. Außerdem hat Jacquelines Mutter nicht viel Erfahrung in gesundem Kochen. Jacqueline isst, was auf den Tisch kommt. Doch das meiste ist zu nahrhaft und zu fett.

Die Kinder- und Jugendhilfe des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) arbeitet mit Kindern und jungen Menschen, die in schwierigen sozialen und finanziellen Verhältnissen leben. Für diese Kinder und Jugendlichen, die überdurchschnittlich oft unter Gewichts- und Essstörungen leiden, wird der SkF ein spezielles Gesundheitsprogramm anbieten. In Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und der VHS organisiert der Verein Bewegungs-, Entspannungs- und Kochkurse - zum Teil mit therapeutischer Begleitung. Etwa 150 Kinder und ihre Familien sollen davon profitieren.
Kirchstraße
17-19
73765
Neuhausen auf den Fildern
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr

Im sozialen Brennpunkt Karlsruhe-Kleinseeäcker leben 150 Menschen, insbesondere kinderreiche Familien. Mit der Aufnahme von Kleinseeäcker in das Soziale-Stadt-Programm und der Einrichtung eines Quartiersmanagements bietet sich für Kleinseeäcker und seine Bewohner endlich eine Perspektive. Das Projekt "Absprung" bietet den Kindern einen Mittagstisch, frühkindliche Betreuung, Hausaufgabenhilfe, Gesundheitsberatung, Bewerbungstraining, Freizeitaktivitäten und Sport.
Diese Projekte werden von einer Quartiersmanagerin der AWO Karlsruhe initiiert und koordiniert. Zusätzlich bietet "Absprung" den Eltern der Kinder eine Jobbörse, Lernprojekte und anderes. Den Familien soll auf diese Weise mittelfristig ein Leben unabhängig von staatlicher Unterstützung ermöglicht werden.
Jede Mutter will, dass es ihren Töchtern einmal besser geht. Doch die Zukunft scheint für die 10 und 16 Jahre alten Schwestern Angelina und Vanessa, vorbestimmt. Einmal arm, immer arm! Angelina und Vanessa werden in einer Familie groß, die in dritter Generation von Sozialhilfe bzw. Arbeitslosengeld lebt.

Siedlung Kleinseeäcker
Keine Ausnahme in der Siedlung Kleinseeäcker in Karlsruhe, ein Quartier mit schlechtem Ruf. Der Großteil der Bewohner ist arbeitslos, 60% leben von Arbeitslosengeld II. Inzwischen hat sich in Kleinseeäcker sogar ein regelrechter „Armutsadel“ gebildet. Keines der Kinder besucht eine Realschule oder ein Gymnasium, aber 38,2% gehen auf eine Förderschule. Mit Hilfe der Herzenssache bietet sich in der Siedlung nun endlich eine Perspektive – nach Jahrzehnten der Resignation und Ideenlosigkeit.
Das AWO Quartiersmanagement stellt seine Arbeit nun der Öffentlichkeit vor und lädt am Mittwoch, 9. Juni ab 16 Uhr zur großen Einweihungsfeier der neuen Räumlichkeiten in Karlsruhe-Kleinseeäcker zwischen den Häusern 12 und 14 ein.
Leopoldstraße
11
76133
Karlsruhe
Letzte Änderung am: 30.10.2009, 10.50 Uhr