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Nagold: Pflege und Therapie im Wasser Ruhepausen für Anton

Im geplanten Therapiebad der Lebenshilfe Nagold soll Anton bei leiser Musik und Wasserdampf das lernen, was ihm aufgrund des Down Syndroms oft schwer fällt: sich zu entspannen!

Junge mit Down-Syndrom lacht in die Kamera

Anton - immer mit Vollgas dabei.

Seit vielen Jahren wird Anton von der Lebenshilfe betreut und lernt in kleinen Gruppen sich selbst zu bremsen und Ruhepausen zu genießen. Besonders freut er sich auf Besuche im Therapiebad. Jetzt soll das "Offene Bad" entstehen, ein behindertengerechtes Bad mit Therapie- und Pflegeausstattung, das die Hemmschwelle im Umgang zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen senken möchte. Dank Herzenssache und einer Förderung in Höhe von 80.000 Euro kann die Lebenshilfe das Bad endlich Wirklichkeit werden lassen.

Ein Beisammensein soll völlig normal werden

Ein Neubau ist dringend notwendig, denn das bestehende Gebäude ist schlichtweg zu klein und entspricht nicht mehr den Anforderungen. Die Lebenshilfe möchte für Anton und die 30 anderen Kinder der Kinder- und Jugendgruppe die Möglichkeit schaffen, solche Therapieangebote spontan und öfter zu nutzen. Die entspannte Atmosphäre und das plätschernde Wasser hilft lebhaften und manchmal wilden Jungen wie Anton ruhiger zu werden. Hier finden die Kinder, egal ob mit oder ohne Handicap, ganz zu sich selbst.

Der finanzielle Bedarf für das "Offene Haus" ist enorm. Es wird mit Gesamtkosten von knapp 1,3 Millionen gerechnet. Neben der Förderung durch Herzenssache, ist es eigenem Kapital und unermüdlichem, ehrenamtlichem Engagement zu verdanken, dass die restlichen Kosten inzwischen nahezu gedeckt sind.