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Elias soll es einmal besser haben – darin sind sich seine Eltern einig. Seine Mutter ist Hausfrau und arbeitet ehrenamtlich in der Nachbarschaftshilfe. Sie erzählt, dass sie selbst erst im Alter von 13 Jahren zum ersten Mal die Erfahrung gemacht hat, dass man durch Lernen etwas erreichen kann. Auch der Vater von Elias hat "nur" den Hauptschulabschluss. Beide sind davon überzeugt, dass bei ihnen selbst mit entsprechender Förderung mehr "drin" gewesen wäre. Durch das Projekt "Neo" möchten sie ihrem Sohn die eigenen negativen Erfahrungen ersparen und bei ihm schon früh die Freude am Lesen und Lernen wecken.
Das Projekt "Neo" basiert auf der Forschung von Prof. Ennemoser (Uni Gießen), der die Sprachförderung im regulären Kindergarten- und Schulbetrieb erforscht hat und das Projekt auch wissenschaftlich begleitet. Sprachförderung, soziales Lernen und die Beratung der Eltern (z.B. Informationen über Fördermöglichkeiten oder Erziehungstipps) werden hier gezielt miteinander verbunden.
Die Kinder lernen in kleinen Gruppen mit einer speziell geschulten Pädagogin und leiten sich auch untereinander an. Dabei lernen sie nicht nur Lesen und Schreiben, sie trainieren auch ihre sozialen Fähigkeiten. Einen Schwerpunkt bildet das Lesen in einer Form, die dem natürlichen Spracherwerb nachempfunden ist.
Nach der Anschubfinanzierung von Herzenssache soll sich das Projekt durch Kostenbeiträge der Eltern selbst tragen.
Mehr Infos unter: www.caritas-tbb.de
Letzte Änderung am: 17.06.2011, 14.10 Uhr