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25 Kinder einer Förderschule für Lernbehinderte haben vier erlebnispädagogische Tage auf einem Reiterhof in der Nähe von Dinkelsbühl verbracht. Dort bekam jedes Kind täglich eine qualifizierte Reitstunde und durfte für die Dauer des Aufenthaltes die Pflege für ein Pferd übernehmen.
Die Kinder verkauften in der Pause selbst gebackenen Kuchen, der Förderverein lernbehinderte Kinder und Jugendliche Ostfildern und Denkendorf übernahm die Fahrtkosten, die Schule zwackte aus dem Schuletat 10 € pro Kind ab. Keine Mühe wurde gescheut, damit die 5. und 6. Klasse der Lindenschule, einer Förderschule in der Nähe von Dinkelsbühl, auf die Erlebnisfreizeit fahren konnte. Die kleine Reise kostete die 25 Kinder rund 4000 € - ein für lernbehinderte Schüler, die fast alle aus Hartz IV-Familien stammen, einfach unerschwinglicher Betrag.
Doch die Lehrer glauben, dass die Kinder sehr davon profitieren, sich und ihre Klassenkameraden mal in einem ganz neuen Umfeld zu erleben. Sie versprechen sich davon eine psychische Stabilisierung und einen Gewinn an Selbstsicherheit für die Kinder. Dieser Wunsch ging jetzt in Erfüllung.
Quelle: Herzenssache
Letzte Änderung am: 16.08.2010, 15.24 Uhr