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Für den achtjährigen Paul Klemm aus Krautheim war der 5. Juni 2011 ein großer Tag: die Erstkommunion wurde gefeiert. Freunde, Familie, alle kamen zusammen - und natürlich brachten die Gäste auch reichlich Geschenke mit. Der kleine Paul wollte aber nicht nur den Tag mit seinen Lieben teilen, sondern kam auf die Idee, dass man einen Teil der Geldgeschenke doch auch mit anderen Kindern teilen könne - mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen, die es gerade nicht so schön haben, wie er selbst. Gesagt, getan: das Kommunionskind spendete von seinen Geldgeschenken 50 Euro für die Herzenssache.
Auf die Idee war der achtjährige kurz vor der Kommunion bei einem Abendessen mit seiner Mutter gekommen. Es gab nicht das Wunschgericht des Kleinen und Mutter Daniela verwies, wie Eltern das so tun, auf Kinder, die froh wären, wenn sie überhaupt ein lieber Mensch mit dem Essen erwarte. "Arme Kinder gibt es doch nur in Afrika", antwortete Paul. Seine Mutter zeigte ihm daraufhin die Homepage der Herzenssache und Paul war sprachlos, als er erkannte: auch hier gibt es "arme" Kinder. Benachteiligte Kinder und Jugendliche, die Hilfe brauchen, sogar ganz in seiner Nähe. Aber warum sollten nicht auch Kinder anderen Kindern helfen? An diesem Abend waren sich Mutter und Sohn deshalb einig: zu Pauls Erstkommunion würde nicht nur er beschenkt werden.
Eine Spende muss keine große Summe sein und um Kindern zu helfen muss man nicht erwachsen sein. "Ich habe doch so viele tolle Geschenke bekommen und wünsche mir, dass auch andere Kinder sich so freuen wie ich mich zur Kommunion" sagt Paul. Dieser Achtjährige hat nicht nur von Nächstenliebe gelesen und gehört, sondern einfach Herz gezeigt und seinen besonderen Tag geteilt. Eine beispielhafte Spende und der Beweis, dass jeder helfen kann - in jedem Alter!
Vielen Dank, Paul!
Letzte Änderung am: 16.06.2011, 09.29 Uhr