aus der Sendung vom Dienstag, 26.4.2011 | 18.15 Uhr | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg
Mulchen nennt man das Bedecken des Bodens mit Pflanzenmaterialien um ihn zu schützen. Das spart Wasser, weil er nicht so schnell austrocknet und es verhindert das Aufkommen von Wildkräutern.
Rasenschnitt oder auch was beim Staudenrückschnitt anfällt und natürlich der Klassiker Rindenmulch ist gut geeignet.
Allerdings sollten die Schichten nicht höher als 2 cm sein. Für Mikroorganismen bildet sich dann ein besonders günstiges Klima.
Obwohl sich die Materialien zersetzen und so Humus bilden, muss man beim Mulchen in ausreichendem Maße düngen – am besten mit Hornspänen.
Der Zersetzungsprozess entzieht dem Boden Stickstoff, deshalb sehen Pflanzen in den zu dick gemulchten Beeten oft gelb und mickrig aus.
Letzte Änderung am: 18.03.2011, 23.29 Uhr