aus der Sendung vom Samstag, 4.2. | 18.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz
Hecken sind Sichtschutz, dekorativer Blickfang und eine gärtnerisch durchaus anspruchsvolle Herausforderung. Sie dienen dem Schall-, Sicht- oder Windschutz oder einfach zur räumlichen Gliederung des Gartens.
Vor der Pflanzung gilt es einiges zu überlegen. Etwa auch, wie eine Hecke das ganz Jahr über dekorativ aussehen kann.
Zu den weit verbreiteten immergrünen Hecken wie Thuja und Eiben gibt es interessante Alternativen.
Schön zum Beispiel sind blühende Hecken - besonders dann, wenn in der Hecke zu jeder Jahreszeit Sträucher blühen.
Ein typischer Frühjahrsblüher ist zum Beispiel die Kornelkirsche. Besonders auffallend ist ihre gelbe Blüte deshalb, weil die Knospen der Blätter gerade erst aufgehen, wenn die Blüte schon in vollem Gange ist.
Der Fünffingerstrauch ist von Juni bis Oktober eine Zierde im Garten. Die meist gelb blühenden Sträucher können 50 cm bis 130 cm hoch werden.
Im Spätsommer zeigen sich Garteneibische von ihrer schönsten Seite. Sie sind zunächst etwas frostempfindlich und sollten deshalb im Frühling gepflanzt werden, damit sie genug Zeit zum Anwachsen haben.
Es sind aber nicht nur Blüten, die das Auge erfreuen können. Beim Cotoneaster sind die roten Beeren im Herbst die Zierde, beim Hartriegel wirken die farbigen Blätter so dekorativ wie Blüten.
Für jede Jahreszeit lassen sich also die passenden Sträucher für eine blühende Hecke finden.
Bei geschickter Pflanzung entsteht so eine “Vier-Jahreszeiten-Hecke”, die das ganze Jahr über blüht: am Jahresanfang vielleicht der Schneeball oder die Kornelkirsche, im Frühjahr die Forsythie, im Sommer Strauchrose, Sommerjasmin oder Felsenbirne.
Im Winter schmücken Eiben oder Liguster mit ihrem Grün. So ist eine Hecke das ganze Jahr über viel mehr als einfach eine grüne Wand.
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Letzte Änderung am: 23.12.2011, 23.15 Uhr