in der Sendung am Dienstag, 19.6. | 18.15 Uhr | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg
Thymian ist ein wunderbares Kraut bei Reizhusten, Keuchhusten und Bronchitis. Er wirkt schleimlösend und erleichtert das Abhusten.
Ferner hilft es bei allen Erkältungskrankheiten, denn seine Wirkstoffe können Bakterien und Viren abtöten. Es wirkt deshalb auch entzündungshemmend.
Wie viele andere unserer mediterranen Würzkräuter wirkt auch der Thymian verdauungsfördernd, mindert Blähungen und regt den Stoffwechsel an.
Inzwischen gibt es etwa weltweit 400 verschiedene Thymian-Arten, die durch natürliche Kreuzungen und Weiterkultivierung entstanden sind.
Für akute Erkrankung soll allerdings immer Thymus vulgaris verwendet werden.
REZEPT:
Thymian zum Grillen
100 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer und 1 zerdrückte Knoblauchzehe als Marinade vorbereiten.
Aubergine, Zucchini und Paprika in Scheiben schneiden und mit der Marinade übergießen. Etwa eine halbe Stunde ziehen lassen. Alles auf den Grill legen. Nach dem Wenden, werden auf das Gemüse verschiedene Thymiane aufgestreut.
Aubergine: Zitronenthymian
Zucchini: Orangenthymian
Paprika: Kümmelthymian
Diese Informationen unserer Kräuterfrau stammen zum größten Teil aus der Volks- und Naturheilkunde.
Es handelt sich in der Regel um überlieferte Rezepte und Erfahrungswerte und nicht immer um in wissenschaftlichen Studien der Schulmedizin erwiesene Wirkungen.
Immer wieder gibt und gab es erstaunliche Erfolge in den verschiedenen Anwendungsbereichen der Phytotherapie, deshalb möchten wir Ihnen diese Informationen nicht vorenthalten.
Sie sollen aber keinesfalls als Ersatz für professionelle Beratung und Behandlung durch einen niedergelassenen Arzt ihres Vertrauens dienen.
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Für etwaige Probleme oder Schäden, die aufgrund der Anwendung unserer Rezepte und anderer Selbstbehandlung erfolgen, übernehmen wir natürlich keinerlei Haftung.
Jede Selbstbehandlung erfolgt auf eigene Gefahr.
Bitte beachten Sie, dass vor allem sehr wirksame Heilpflanzen immer ziemlich genau dosiert werden sollten. Durch Überdosierung kann sich das Gute durchaus zum Schlechten wandeln und die Inhaltsstoffe können unter Umständen sogar toxisch wirken.
Literatur-Tipp:
Letzte Änderung am: 29.04.2011, 23.31 Uhr