in der Sendung am Dienstag, 12.6. | 18.15 Uhr | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg
Blühend ist die Hauhechel eine echte kleine Schönheit. Schmetterlingsblüten in zartrosa zieren die Pflanze. Aber Vorsicht: Sie hat starke Dornen, die erst auf den zweiten Blick sichtbar werden.
Und so haben wir wieder einmal eine stachelige Heilpflanze die gegen „stechende Schmerzen“ wirkt.
Sie wird bei allen Erkrankungen, die durch Übersäuerung entstanden sind eingesetzt. Wie z.B. Gicht und Rheuma.
Sie wirkt bei Wassersucht, Blasenschwäche, Nierenfunktionsschwäche, unterstützt das Ausheilen einer Blasenentzündung.
Untersuchungen haben belegt, dass durch Einnahme der Hauhechel die abgehende Urinmenge bis zu 20% ansteigen kann. Sie durchspült unseren Körper und hilft überschüssige Harnsäure auszuscheiden.
Insgesamt wird durch die Hauhechel der Stoffwechsel angeregt, die Lymphe optimal unterstützt und zuletzt wirkt sie auch noch blutreinigend.
REZEPT:
Tinktur aus Hauhechel
Das Kraut mit Blüten, Blättern und Stängeln klein schneiden und locker in ein Schraubglas füllen. Mit fünfzigprozentigem Alkohol auffüllen.
4-5 Wochen in der Wärme stehen lassen und jeden Tag schütteln. Danach abfiltern und in eine Braunglasflasche füllen.
Dosierung: 3 x 10 Tropfen am Tag.
Literatur-Tipp:
Letzte Änderung am: 28.04.2011, 10.07 Uhr