Sendung vom Samstag, 17.9.2011 | 18.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz
Wer sein Grundstück vor unerwünschtem Besuch schützen möchte, der pflanzt am besten eine undurchdringliche Hecke aus stacheligen, dornigen Sträuchern.
Für einen ganz natürlichen, aber äußerst effektiven Schutzwall eignen sich viele wehrhafte Sträucher mit Stacheln oder Dornen.
Man kann Sträucher einer Art pflanzen, also zum Beispiel eine reine Feuerdornhecke, oder man pflanzt eine gemischte Hecke mit unterschiedlichen Pflanzen. Je nachdem, was am besten zum Garten passt.
Am natürlichsten sieht es aus, wenn man die Sträucher mischt: Eine schöne, gemischte Stachelhecke ergibt sich zum Beispiel aus Sanddorn, Feuerdorn, Weißdorn, Bocksdorn, Berberitzen und Hundsrosen.
Vögel lieben solche Hecken. Sie können ganz geschützt brüten und sind vor Katzen oder anderen Nesträubern sicher. Außerdem tragen die meisten dieser Pflanzen Früchte und sind so eine willkommene Nahrungsquelle im Herbst und Winter.
Man pflanzt die Sträucher nicht in einer Reihe, sondern versetzt. Also quasi zweireihig, wobei eine Reihe eben immer auf Lücke steht.
Am besten gräbt man dafür einen Graben und stellt die Sträucher erst einmal hinein. So kann man alles schön ausrichten, also die Pflanzen noch ein bisschen hin und her rücken und austauschen.
Wenn sich die Zweige der Pflanzen sich gerade berühren, ist das der richtige Abstand. Wenn man zu weit auseinander pflanzt, dauert es ewig, bis die Hecke richtig dicht wird und ihren Sinn erfüllt.
Dann füllt man den Graben bis zur Hälfte mit Erde auf und schlämmt ordentlich ein. Erst dann wird weiter Erde nachgefüllt.
Zum Schluss muss die Erde gut angetreten werden, damit die Wurzeln - vor allem, wenn man erst im Herbst, kurz vor dem Winter pflanzt - guten Kontakt zum Boden bekommen und sicher anwachsen können. Danach wird noch einmal gründlich gewässert.
Wenn man möchte, dass die Hecke sofort nach etwas aussieht, nimmt man am besten Containerpflanzen, also Topfware.
Wenn man etwas mehr Zeit und Geduld hat, kann man stattdessen auch wurzelnackte Pflanzen verwenden. So wird die Naturgartenhecke erheblich preiswerter.
Der Literatur-Tipp:
Mehr Tipps für die Hecken-Pflanzung und viele andere Arbeiten im Garten finden Sie in dem Buch:
Letzte Änderung am: 27.08.2010, 23.30 Uhr