aus Grünzeug vom Samstag, 25.6.2011 | 18.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz
Das Summen der Bienen an einem lauen Sommertag wirkt auf den einen beängstigend auf den anderen beruhigend. Für begeisterte Hobby-Imker ist es einfach selbstverständlich.
Dass die Bienen im Garten fast ständig emsig unterwegs sind, stört den Imker überhaupt nicht. Sie sind in der Regel auch nicht aggressiv, solange man ihrem Zuhause nicht allzu nahe kommt.
Nicht jeden Bienenstock nämlich kann man einfach so besuchen und kontrollieren. Es gibt aggressivere und ganz friedliche Stöcke, alles eine Frage der Gene.
Um ganz sicher zu gehen, kann der Imker den Bienen mit Hilfe einer Pfeife und Kräuterdampf ein Feuer im Stock simulieren. Die Bienen kriechen dann in ihre Waben, um so viel Honig wie möglich für die Flucht zu retten.
Der Imker hat freie Bahn und kann die Waben unbesorgt herausnehmen. Ein alter Imker Trick, der gut funktioniert und den Bienen nicht schadet.
Ohne seine Bienenkönigin kann ein Volk nicht überleben. Der ganze Stock ist von ihr abhängig. Die Königin wird gefüttert, geputzt und muss sich auch sonst um nichts kümmern. Ihre einzige Aufgabe ist das Legen von Eiern - bis zu 2.000 Stück pro Tag.
In einer Wabe befinden sich zum Schluss bis zu vier Kilo Honig, die geschleudert werden müssen, damit man ihn genießen kann. Aus hygienischen Gründen sollte dies in einem möglichst sterilem Umfeld gemacht werden.
Jedes Jahr hat Klaus Nofke so dank seiner fleißigen Honigbienen viele Kilo Honig, die bei Nachbarn und Freunden begeisterten Absatz finden.
Und weil die Bienen jedes Jahr aufs Neue ausfliegen, ist Nachschub auf jeden Fall sicher.
Übrigens; Auch Bienen wissen ein Wassergrundstück zu schätzen. Bei jedem Flug auf der Suche nach Nektar lässt sich so schnell noch ein bisschen am Wasser nippen - auch für Bienen unentbehrlich.
Der Literatur-Tipp:
Mit welchen Tricks Pflanzen Bienen und andere Insekten zur Bestäubung locken, erfahren Sie in dem wunderbar fotografierten Buch:
Letzte Änderung am: 17.04.2010, 00.23 Uhr