aus der Sendung vom Dienstag, 7.2. | 18.15 Uhr | SWR Fernsehen in Baden-Württemberg
Man sagt: Wo eine große Zahl von Fledermausarten anzutreffen ist, sei die Natur noch in Ordnung. Auch das ist ein Grund, sich über ihre Nachbarschaft zu freuen.
Fledermäuse sind neben Vögeln und Spinnen die wichtigsten Insektenvertilger. Ein Garten, dessen Bepflanzung Insektenfreundlich ist, wird sie also anziehen. Nie beißen Fledermäuse übrigens Menschen.
Fledermäuse sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können. Auf allen Kontinenten der Erde, bis auf die Arktis, sind sie zu Hause.
In Deutschland wurden knapp über 20 Arten nachgewiesen, in Europa 30 und weltweit gibt es 900 Arten. Mit Mäusen haben die Tiere, die zur Ordnung der Fledertiere gehören, außer den Namen nichts zu tun.
Die über 20 Fledermausarten in Deutschland sind in ihrem Bestand gefährdet und streng geschützt. Sie hängen nicht nur in alten Dachstühlen. Sie haben ihre Quartiere auch in alten Bunkern, in Mauerwerken von Häusern und in Hohlräumen von Bäumen. Ihre Quartiere sind meist nach Süden gerichtet, da sie wärmeliebende Tiere sind.
Beim Aufhängen von Fledermaushöhlen sollte man daran denken, dass die Tiere sie im freien Anflug erreichen können müssen.
Im Winter sind alte Kohlen-, Kartoffel- oder Weinkeller geeignete Plätze für die Überwinterung. Da Fledermäuse sehr empfindlich sind, müssen es ruhige und ungestörte Orte sein.
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Letzte Änderung am: 30.12.2011, 23.17 Uhr