aus der Sendung vom Samstag, 14.1. | 18.45 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz
Buchs gibt es unzähligen Arten und Sorten. Man sollte sich ganz genau überlegen welchen Anspruch der Buchs im Garten erfüllen soll und dann die entsprechende Sorte wählen.
Schnellwachsende Arten eignen sich besonders für Sichtschutz und frei wachsende Hecken.
Langsam wachsende Arten sind gut für den Formschnitt und niedrige Hecken geeignet, weil man nicht so oft schneiden muss.
Leider hat der Buchs zurzeit einige Probleme. Das größte ist sicherlich ein Pilz mit Namen Cylindrocladium buxicola, der das Triebsterben verursacht.
Oft mischen sich die Symptome mit denen anderer Buchsbaumkrankheiten. Das Treibsterben erkennt man an braunschwarzen Flecken auf den Blättern, später trocknen ganze Triebe, ja sogar Pflanzen weg.
Hygiene ist das wichtigste Mittel zur Vorbeugung.
Man sollte befallene Pflanzen entfernen oder komplett zurück schneiden, die obere Bodenschicht an der Stelle abtragen und aufpassen, dass die Pflanzen nicht zu lange feucht sind, also ist ein luftiger Standort wichtig.
Dies sind alles Maßnahmen um die Verbreitung und Keimung der Sporen zu verhindern. Drei Stunden Feuchtigkeit reichen schon für deren Keimung.
Ein Buchs im Kübel, der unter einem Dach steht und nur von unten gegossen wird, kann eigentlich nicht erkranken.
Man kann auch auf resistentere oder weniger anfällige Sorten achten.
Die Buxus sempervirens Sorten 'Elegantissima' und var. arborescens, sowie die Buxus microphylla-Sorten 'Faulkner' und 'Herrenhausen' sind empfehlenswerter und haben sich als weniger anfällig erwiesen.
Adresse:
Haldenäcker 1-3
71686 Remseck
Literatur-Tipp:
Letzte Änderung am: 02.12.2011, 23.17 Uhr