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Die Sippe im Dorf

SENDETERMIN So, 10.4.2016 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen

Leben wie vor 5.000 Jahren Steinzeit - Das Experiment: Der Härtetest

30. Juli 2006. Das Experiment beginnt: Zwei Familien und drei ihrer Freunde beziehen eine jungsteinzeitliche Pfahlbausiedlung im Hinterland des Bodensees. Zwei Monate werden sie hier leben wie ihre Vorfahren vor 5.000 Jahren.

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Abenteuer Steinzeit

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Noch ist alles nicht so ernst: Die "Jungsteinzeitler" Henning Fenner, Familie Junker-Matthes, Frauke Sophia Peters, Familie Burberg, Ingo Schuster (v.l.) beim Training am Bodensee.

Noch ist alles nicht so ernst: Die "Jungsteinzeitler" Henning Fenner, Familie Junker-Matthes, Frauke Sophia Peters, Familie Burberg, Ingo Schuster (v.l.) beim Training am Bodensee.

Schauplatz des "Steinzeit-Experiments": drei Hütten an einem Weiher in der Nähe des Bodensees.

Für das Steinzeit-Experiment nachgebaut: eine jungsteinzeitliche Pfahlbau-Siedlung an einem kleinen Weiher.

Die "Steinzeit-Sippe" kurz vor dem Einzug ins Dorf: Henning Fenner, Ingo Schuster, Familie Junker-Matthes, Frauke Sophia Peters, Familie Burberg (v.l.)

Der Steinzeit-Experte Harm Paulsen mit Ingo Schuster an der Feuerstelle.

Zur steinzeitlichen Dorfgemeinschaft gehören auch Tiere: die Ziegen der Sippe im Gehege.

Die beiden Mütter Claudia Burberg (links) und Britta Matthes haben alle Hände voll zu tun, um die Kinder gesund und bei Laune zu halten.

Olli Junker-Matthes (links) und Ingo Schuster beim steinzeitlichen Mittagessen.

Die Männer, Frauen und Kinder gehen nicht unvorbereitet in dieses Experiment. Im Pfahlbaumuseum Unteruhldingen wurden ihnen - unter anderem von dem renommierten Experimentalarchäologen Harm Paulsen - die wichtigsten Fertigkeiten für das Leben unter Steinzeitbedingungen beigebracht. Harm Paulsen wird die Sippe während des Experiments immer wieder besuchen und ihr hilfreich zur Seite stehen.

Einzug im Dorf

Die Sippe begutachtet einen gefangenen Hecht: v. li. n. re.: Frauke Sophia Peters, Mitja mit Mutter Claudia Burberg, Taliesin mit Mutter Britta Matthes, Martin Burberg und Ingo Schuster.

Endlich Abwechslung auf dem Speiseplan: der erste Fisch im Steinzeitdorf.

Er ist es auch, der sie – versorgt mit guten Ratschlägen - an diesem wunderschönen Julitag im Jahr 2006 aus der "Jetztzeit" verabschiedet. Der Weiher, der Dorfplatz, die lehmverputzten Pfahlbauhütten, alles strahlt in der Sommersonne. Obwohl sich die Sippenmitglieder der großen Herausforderung bewusst sind, ist die Stimmung in diesem Moment euphorisch.



Bis das erste Feuer brennt

Doch dann tauchen die ersten Probleme auf: Ingo, in Unteruhldingen noch der unumstrittene Spezialist im Funkenschlagen, braucht fast zwei Stunden, bis das erste Feuer brennt. Und das ist nicht die einzige Schwierigkeit, mit der die Sippe zu kämpfen hat: Am zweiten Tag bricht über sie der feuchteste und kälteste August seit Jahrzehnten herein...

Martin Burberg (links) Ingo Schuster (Mitte) und Henning Fenner mit Hüten aus Blättern an der Feuerstelle

Es regnet fast ohne Unterlass. Die "Steinzeitkleidung" von Martin Burberg (links), Ingo Schuster (Mitte) und Henning Fenner ist feucht und klamm.

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