Sendung vom Dienstag, 13.12.2011 | 22.00 Uhr | SWR Fernsehen
Das Mittelrheintal: Schön, romantisch, berühmt. Nicht erst, seit es bei der UNESCO als Weltkulturerbe gelistet ist, gilt das Tal der Loreley weltweit als Reiseziel, das man "gesehen haben muss". Und doch ist es als Urlaubsregion gewaltig unterschätzt, denn: Über Nacht bleiben die Wenigsten. Dabei sind die Stimmungen, die man hier rund um Sonnenauf- und -untergang erlebt, noch überwältigender als die puren Ausblicke. Fahr mal hin saugt Herbststimmungen auf der Sonnenseite des Mittelrheintals auf, zwischen der Loreley und Assmannshausen.
Gerade im Herbst, wenn die Luft kühl und klar wird und die Dämmerung lang, wenn die Bäume allmählich ihr buntes Laub verlieren und den Blick von hoch oben auf den schlängelnden Flusslauf im Tal frei geben, wird das Mittelrheintal zum Urlaubsparadies.
Wer früh aufsteht, um dem Winzer bei der Weinlese zu helfen, erlebt im Steilhang, wie die Sonne den Morgennebel allmählich "zerfetzt" und der Blick bis weit in den Hunsrück auf der anderen Rheinseite frei wird.
Wer als Wanderer bereit ist, immer wieder Höhenunterschiede zu bewältigen, erlebt das Tal von allen Seiten, wandelt hin und her zwischen dem Trubel am Rheinufer mit seinen Verkehrsadern und engen Winzerstädchen und der "Almromantik" hoch oben auf den Wiesenhängen: Ein herrliches Kontrastprogramm!
Wer nicht nur auf dem Rheindampfer oder im Auto das Tal durchquert, sondern ein paar Nächte bleibt, kann mit allen Sinnen viel erleben: Rafting auf dem Wasser, klettern in den Steilhängen, schwelgen im hügeligen Grasland.
Wir fragen nach Übernachtungsmöglichkeiten, die Aktivurlaubern neue Perspektiven aufs Mittelrheintal ermöglichen und stößt auf vielseitige Möglichkeiten: Vom Fremdenzimmer direkt beim Winzer über die neue, wunderschöne Kauber Jugendherberge und einem vielversprechenden Lorcher Hotelprojekt bis hin zum vielleicht schönsten Campingplatz am Rhein, mitten in den Weinbergen.
Wer sich das Mittelrheintal nicht nur im Vorbeifahren, sondern in voller Intensität erobern will, dem stehen schon jetzt alle Türen offen!
Letzte Änderung am: 04.11.2011, 23.33 Uhr