Sendung vom Dienstag, 31.1. | 22.00 Uhr | SWR Fernsehen
Die Vulkaneifel mit ihren Maaren ist eine der ungewöhnlichsten Landschaften Deutschlands: geologisch ein "heißes Pflaster" und ganz besonders im Winter von herber Schönheit. Auf unserer Reise zwischen Manderscheid, Gerolstein und Daun sind wir den Eifelwölfen auf der Spur, erleben faszinierende Naturschauspiele und jahrhundertealte Bräuche, mit denen hier der Winter vertrieben wird.
Wir begleiten den alten Pater Stephan vom Kloster Himmerod, wie er mit Schülern der Internatsschule "Eisschwimmen" im kalten Fluss trainiert. Die Zisterzienserabtei, eine Gründung von Bernhard von Clairvaux, der zu Beginn des 12. Jahrhunderts die Eifel bereiste, ist immer einen Besuch wert.
Im Adler- und Wolfspark wagen wir uns ins Wolfgehege und beobachten das größte Wolfsrudel Westeuropas bei ihrer Beutejagd.
Auf einer Jeep-Safari erleben wir die Einzigartigkeit der Vulkaneifel und lernen neben den bekannten auch einige andere der insgesamt über 80 Maare kennen.
Und wir nehmen an einem jahrhundertealten Brauch teil: Das Hüttenbrennen! Mit riesigen brennenden Kreuzen wird in den Eifeldörfern der Winter verscheucht. Dann wird es Zeit für erste Frühlingsgefühle.
Letzte Änderung am: 11.03.2010, 18.34 Uhr