Hobby und Job im Einklang
Christian Döring ist Moderator und Reporter, "vor allem aber mit ganzem Herzen Sportler".
Was buchstäblich begann. Bei einem Routine-Check im Alter von 13 Jahren stellten Ärzte bei ihm ein übergroßes Herz fest. Was den Arzt sorgte, freute die Familie.
Die Dörings waren leidenschaftliche Radfahrer, und auch Christian trat bald in die Pedale. Nach einem guten Dutzend Medaillen bei hessischen und Deutschen Meisterschaften und nach rund 350.000 Kilometern im Sattel war die Luft wieder raus - aus den Reifen.
Das Hobby wurde zum Job und der Job zum Hobby. Seine Laufbahn: 1980 Volontariat bei der Allgemeinen Zeitung Mainz, 1985 der Wechsel zum SWF-Hörfunk, 1986 erste Gehversuche im SWF-Fernsehen. "Ich wollte schon immer mal einen Job, bei dem man vorher geschminkt wird", nennt der 50jährige einen kosmetischen Grund.
Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Rom war er genauso gerne dabei wie bei den DFB-Pokaltriumphen von Eintracht Trier, interviewte die Prominenz wie Michael Schumacher und Franz Beckenbauer mit gleicher Begeisterung wie Trampolinturner Steffen Eislöffel oder Behinderten-Weltmeister Gottfried Müller.
Döring freut sich eben über Menschen, die das gleiche mitbringen wie er selbst: ein Herz für den Sport eben.
Letzte Änderung am: 29.07.2003, 00.00 Uhr