Aufzeichnung von den Schwetzinger Festspielen 2008
Sendung vom Sonntag, 14.3.2010 | 10.00 Uhr | SWR Fernsehen
Spätestens seit ihrem spektakulärem Konzertdebüt bei der Opéra d’Avignon 2001, wo sie als kurzfristiger „Einspringer“ brillierte, hat die Klassikwelt einen neuen Nachwuchsstar für sich entdeckt.

Lise de la Salle
Damals war sie 13 Jahre alt und hatte mehrere Wettbewerbe gewonnen. Zwei Jahre später veröffentlichte sie bereits ihre erste Solo-CD mit Werken von Rachmaninow und Ravel. In der Zwischenzeit wird sie bereits mit Hélène Grimaud in einen Klaviertopf geworfen.
Geboren wurde Lise de la Salle 1988 im nordfranzösischen Cherbourg. In der Familie spielen Malerei und Vokalmusik eine Rolle, ihre Mutter ist Chorsängerin. Als sich in Lise, die seit ihrem vierten Lebensjahr Klavier spielt, schon früh große Begabung zeigt, folgt sie ihrem Weg. Privatlehrer und erste Siege bei Klavierwettbewerben führen zu ihrem Lehrer Pascal Nemirovski, mit dem sie eine lange Zusammenarbeit verbindet, die sich in dominant russischem Repertoire niederschlägt. Zugleich besucht Lise de la Salle ab ihrem 11. Lebensjahr als außerordentliche Schülerin das Conservatoire Supérieur de la Musique in Paris, das sie 2001 mit Auszeichnung abschließt. Danach wechselt sie an das Conservatoire National Supérieur. Ihre öffentliche Karriere hat schon mit neun Jahren begonnen, als sie ein von Radio France übertragenes Konzert spielt.
Neben der Konzertaufzeichnung gibt es ein Interview mit der Musikerin.
Franz Liszt (1811 – 1886)
„Der heilige Franziskus von Paula auf den Wogen schreitend“ aus „Zwei Legenden“ S 175
Zwei Konzert-Etüden S 145: Waldesrauschen Des-dur und Gnomenreigen A-dur
Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
Romeo und Julia“, Zehn Stücke für Klavier op. 75
Toccata für Klavier d-moll op. 11
Letzte Änderung am: 19.02.2010, 14.37 Uhr