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Schwetzinger SWR Festspiele Schubert: Forellenquintett

Aufzeichnung von den Schwetzinger SWR Festspielen 2011

Sendung am Montag, 4.6. | 0.05 Uhr | SWR Fernsehen

Franz Schubert (1797 - 1828)
Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello u. Kontrabass A-Dur D 667 'Forellenquintett'
Takács Quartet mit Imogen Cooper, Klavier, und Graham Mitchell, Kontrabass

Es gibt heutzutage einfach kein anderes Quartett, das dem Takács das Wasser reichen kann“, urteilte „The Guardian“ 2009 über das Takács Quartet. 1975 von Studenten an der Franz Liszt-Musikhochschule in Budapest gegründet, erlangte das Ensemble u.a. durch den Gewinn des Streichquartett-Wettbewerbs in Evian internationale Aufmerksamkeit. Das Quartett konzertiert weltweit auf den großen Podien. Seine Aufnahmen wurden mehrfach ausgezeichnet, so erhielt die Einspielung der Streichquartette von Bela Bartok 1998 den Gramophone Award, ein Jahr später das „Forellenquintett“ die Grammy-Nominierung. Allein für die Gesamtaufnahme der Streichquartette von Beethoven bekam das Quartett mehr als zehn Preise.

Imogen Cooper

Imogen Cooper

Als virtuose und zugleich tief poetische Interpretin der klassischen und romantischen Klaviermusik ist Imogen Cooper durch ihre Konzerte wie auch ihre CD-Produktionen weltweit bekannt. Als Konzertsolistin tritt sie u.a. mit dem New York Philharmonic, den Wiener Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orkest und dem Orpheus Chamber Orchestra auf.

Der in Schottland geborene Graham Mitchell studierte Kontrabass am Royal Northern College of Music und an der Royal Academy in London; von beiden Institutionen erhielt er mehrere Preise. 1998 gewann er die „Scottish Bass Trust International Competition“. Erlehrt als Professor fur Kontrabass an der Royal Academy of Music, war Mitglied des Philharmonia Orchestra und ist ständiger Gast u.a. beim Royal Concertgebouw Orkest, dem Royal Philharmonic, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem English Chamber Orchestra und der London Sinfonietta.

Das Forellenquintett ist eines von Schuberts heitersten Stücken. Entstanden ist es 1819 in den Sommerferien in Steyr in Österreich. Schubert logierte damals im Hause seines Freundes Albert Stadlers und verkehrte mit dem reichen Amateur-Cellisten Silvester Paumgartner. Das Lied von der Forelle wünschte sich Paumgartner als Hauptmelodie.


Aufzeichnung im Rokokotheater im Schwetzinger Schloss am 27.Mai 2011.

Letzte Änderung am: 08.02.2012, 02.11 Uhr

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