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Im Kölner Raum führt das Dreigestirn das Regiment im Karneval.
In Köln regieren alljährlich Prinz, Jungfrau und Bauer, das legendäre "Dreigestirn". In allen sonstigen Hochburgen von Karneval, Fasching, Fasnet und Fastnacht hat jeder sein eigenes Prinzenpaar.
Mainz bildet hierbei die Ausnahme. Dort wird ein Prinzenpaar "nur zu besonderen Anlässen" als närrischer Regent an die Spitze der Fastnacht gestellt. Dabei haben närrische Tollitäten auch in Mainz durchaus ihre Tradition.
Bereits im Gründungsjahr des MCV, 1838, regierte ein "Prinz Carneval". Ein Jahr später gab es schon einen "König Carneval", der zusammen mit der "Jungfrau Moguntia", die freilich ein Mann war, das Zepter schwang.
Im Jahre 1897 war es der amtierende Mainzer Oberbürgermeister Dr. Heinrich Gassner, der die Prinzessin mimte.
Zum ersten Mal in der Geschichte der Mainzer Fastnacht wurde die Prinzessin zum 100-jährigen MCV-Jubiläum von einer leibhaftigen Frau verkörpert, die als "Hildegard I." zusammen mit Prinz "Martin I." Mainz und seine Narren verzauberte.
Die Jahrtausendwende und der 600. Geburtstag von Johannes Gutenberg sind die kalendarische Legitimation dafür, dass nach fünfjähriger Pause wieder ein Prinzenpaar regieren durfte.
Zuletzt führten Prinz Matthias Diehl und Prinzessin Christine Bangertim im Jahr 2000 das Zepter in der "Meenzer Fastnacht"
Letzte Änderung am: 06.09.2011, 11.14 Uhr