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Während der Sendungen können Sie Ihre Fragen telefonisch immer direkt an die Redaktion richten. Die am häufigsten gestellten Zuschauerfragen - und die Antworten dazu - haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Die Masken werden von professionellen oder halbprofessionellen Maskenschnitzern hergestellt. Viele von ihnen leben im alemannischen Raum bzw. im Alpenraum. Allerdings gibt es auch in Stuttgart einen Stadtrat, der in Schömberg die Kunst des Maskenschnitzens gelernt hat.
Sie können beim Mitschnittdienst des SWRs eine DVD oder VHS einer Sendung anfordern. Alle Informationen finden Sie hier (bitte anklicken).
Es gibt zehn große Verbände, die uns ihre Umzüge melden. In Rücksprache mit den Verbandspräsidenten fällt dann die Entscheidung, wohin wir gehen. Da es an manchen Wochenenden mehrere Umzüge gibt, können wir leider nicht von allen berichten. Die Auswahl erfolgt in diesem Fall nach der Anzahl der Teilnehmer und den logistischen Bedingungen. Außerdem versuchen wir natürlich von allen Jubiläen und besonderen Anlässen zu berichten.
Der Narrenbaum wird als Zeichen der Übernahme der Amtsgewalt durch die Narren angesehen und außerdem als "Stammbaum aller Narren" bezeichnet. Das Setzen eines Baumes ohne Wurzeln soll ferner die Sinnlosigkeit anzeigen. Seinen Ursprung hat das Narrenbaumstellen möglicherweise im "Blockziehen", einem Brauch, der bereits für das 15. Jahrhundert urkundlich belegt ist. Dabei handelte es sich um einen Spottumzug, bei dem die unverheirateten jungen Mädchen sowie die alten Jungfern einen Baumstamm durch die Straßen ziehen mussten, aus dem sich vielleicht ein Mann für sie schnitzen ließe.
Die "Narri-Narro"-Handschuhe gibt es bei der Firma LetzGo Zehensocken in Hechingen (www.zehensocken.de).
Ein rückläufiger Brauch ist das „Strählen”, „Schnurren”, „Hecheln”, „Aufsagen” oder „Welschen”, d.h., der Narr spricht den unvermummten Mitbürger (den "Gestrählten") auf der Straße oder im Gasthaus, ggf. mit verstellter Stimme, an und kann diesem hinter der Maske ohne Rücksicht auf die soziale Stellung des Angesprochenen unverhohlen und geradeheraus die Meinung sagen, ihn rügen (Rügerecht des Narren). Das Gesagte sollte allerdings niemals verletzend sein. Daher lautet in Rottweil auch das Motto: "Niemand zu Leid - jedem zur Freud". "Schnurren" leitet sich ab von "Schnurre" = "Posse, komischer Einfall" (ursprünglich ein Lärmgerät, mit dem besonders Possenreißer umgingen).
Die Narrenfiguren gibt es bei der Firma Rahm in Löffingen (www.german-presents.de).
Es gibt das "Große Buch der Schwäbisch-Alemannische Fasnet" von Prof. Werner Mezger, erschienen im Theiss-Verlag. Empfehlenswert sind auch die Bücher der Fastnachts-Verbände. Die Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte (VSAN) hat z.B. das Buch "Zur Geschichte der organisierten Fastnacht" im Dold-Verlag herausgegeben.
Narrenmärsche gibt es auf den beiden CDs "Narri Narro". Zu beziehen über das Narrenmuseum Narrenschopf in Bad Dürrheim (www.narrenschopf.de).
Letzte Änderung am: 23.12.2011, 11.26 Uhr