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kochend überliefert von Großmutter und Mutter – Münsinger Alb
Einen Topf mit Wasser mit etwas Salz oder Gemüse-bzw. Fleischbrühe auf dem Herd erhitzen.
Zwei gelbe Rüben waschen und in kleine Stücke schneiden, einige Kartoffeln schälen und ebenfalls in Stücke schneiden, alles ins kochende Wasser geben.
Spätzleteig für cirka 3 Füllungen des Spätzlesdrucker machen: 3 Eier, Weizenmehl Type 550, etwas Wasser und Salz zu einem glatten Spätzlesteig schlagen.
Zwiebeln klein schneiden, eine Butter in einer Pfanne schmelzen lassen und die Zwiebel dazu geben.
Sind die Kartoffeln- und die gelben Rüben-Stücke weich gekocht, wird eine Wurst in Würfel geschnitten und ebenfalls ins Wasser gegeben. Im Notfall oder als rein vegetarische Variante geht es auch ohne Wursteinlage.
Anschließend werden die Spätzle mit dem Spätzlesdrucker (am besten geht es mit dem Erbstück der Großmutter!) in den Topf mit den gewürfelten Zutaten gedrückt.
Kurz auf kochen lassen und das Essen ist bereit.
Die Zwiebel sind in der Butterschmelze inzwischen braun und können nach belieben mit in den Teller gegeben werden. Wer keine Zwiebel mag, kann seinen Teller auch mit einem Stück Butter noch verfeinern.
Das Rezept ist eine deftige Variante, ergibt aber mit relativ geringem Aufwand (alles wird in einem Topf gekocht) ein sehr schmackhaftes Essen.
Tipp:
Aufpassen muss man, dass der "Eintopf" nicht zu stark sämig wird. Beim zweiten und dritten "Spätzlesdrucker" kommt es bei einem zu kleinem Topf oder bei zu wenig Wasser zur Bildung von kleineren Spätzlesklumpen - die aber gerade bei den Kindern oder auch bei den Kennern der Aidelpfelspätzle beliebt sind und durchaus gut schmecken.
Letzte Änderung am: 08.09.2011, 10.10 Uhr