
September - Alpenpracht mit Churchillpfeil
Dienstag, 01. September 2009 - 07:30 Uhr EinsPlus
Wiederholungen:
Dienstag, 01. September 2009 – 16.30 Uhr HR
Mittwoch, 02. September 2009 – 04:30 Uhr EinsPlus
Donnerstag, 03. September 2009 – 01:30 Uhr EinsPlus
Freitag, 04. September 2009 – 15:30 Uhr MDR
Freitag, 04. September 2009 – 22:30 Uhr EinsPlus
Freitag, 11. September 2009 – 13:00 Uhr NDR
Freitag, 04. September 2009 – 13:00 Uhr NDR
Sonntag, 06. September 2009 - 17:00 Uhr EinsPlus
Dienstag, 08. September 2009 – 16:30 Uhr HR
Freitag, 11. September 2009 – 15.30 Uhr MDR
Dienstag, 15. September 2009 – 16.30 Uhr HR
Freitag, 18. September 2009 – 13.00 Uhr NDR
Samstag, 19. September 2009 - 16:10 Uhr RBB
Dienstag, 22. September 2009 – 16:30 Uhr HR
Freitag, 25. September 2009 – 13.00 Uhr NDR
Freitag, 25. September 2009 – 15.30 Uhr MDR
Samstag, 26. September 2009 - 16:10 Uhr RBB
Montag, 28. September 2009 - 20:15 Uhr ARTE
Ein Film von Alexander Schweitzer
Im Südwesten des indischen Subkontinents beeindrucken die Nilgiris, die „Blauen Berge“, durch ihre unberührte, wildromantische Landschaft. Auf einer Höhe von mehr als 2.000 Metern ist es im Sommer angenehm kühl. Hier leben noch wilde Elefanten und Wasserbüffel. Dank der hohen Niederschlagsmenge gedeihen Teebüsche in den weiten Gebirgstälern besonders gut. Herrliche Teeplantagen prägen daher das Bild der Nilgiris. Früher wurde der Tee mit der Nilgiri Mountain Railway abtransportiert. Doch hauptsächlich wurde die Strecke für britische Kolonialherren und indische Adlige gebaut. Sie verbrachten die Sommer in den angenehm kühlen Bergen. Hotels im Kolonialstil legen noch heute davon Zeugnis ab. Die Endstation auf einer Höhe von mehr als 2.300 Metern ist Udagamandalam (engl. Ooty) und wird ehrfurchtsvoll „Queen of Hillstations“ genannt. Heute zuckelt der indische Mittelstand im Touristenzug hinauf.
Die einzige dampfbetriebene Zahnradbahn Indiens hat ihren Ausgangspunkt am Fuße der Nilgiri Berge in Mettupalaiyam auf einer Höhe von 350 Metern. Hier beginnt der 2.000 Meter hohe Aufstieg. Einmal am Tag fährt der „Toy Train“ wie die Inder ihren Zug gerne nennen.
46 Kilometer lange ist die Strecke. Dabei geht es durch 16 Tunnels und über 250 Brücken. Die Fahrzeit beträgt etwa 4,5 Stunden, es können aber auch sechs Stunden werden. Die Nilgiri Mountain Railway ist wohl einer der langsamten Züge Indiens. Modernisiert wurde die Bahn nie – zum Glück, deshalb wurde sie 2005 zum UNESCO Welterbe erklärt. Die Reise ist daher noch wie vor 100 Jahren, denn die Bahn muss bleiben wie sie ist und darf nicht modernisiert werden.
Dienstag, 29. September 2009 – 16:30 Uhr HR
Mit dem Zug durch ... Spaniens Norden (45 Min.)
Ein Film von Susanne Mayer-Hagmann
Der Norden Spaniens ist grün, hohe Gebirge und schroffe Küste liegen nah beieinander – hier ist Spanien so ganz anders als man sonst dieses Land kennt. Eine äußerst angenehme Weise, diesen Landesteil zu erkunden, bietet El Transcantábrico, ein Highlight im Zugangebot der staatlichen Schmalspur-Gesellschaft Feve.
Die Reise in Spaniens erstem touristischen Luxuszug führt durch die nordspanischen Regionen Kastilien-León, Baskenland, Kantabrien, Galizien und Asturien entlang der Küste des Golfs von Biscaya. Sie dauert acht Tage. Ein den Zug begleitender Luxusbus übernimmt die Zubringerdienste zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten. El Transcantábrico nimmt die Tradition der Kreuzfahrtschiffe auf, allerdings auf Schienen.
Die Reise auf einer der längsten Schmalspurstrecke Europas beginnt in der alten Königsstadt León und endet rund 1200 Kilometer weiter westlich im weltberühmten Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Übernachtet wird in äußerst komfortablen Schlafwagenabteilen im stehenden Zug, jeder Tag ist randvoll gefüllt mit Erlebnissen der Spitzenklasse. Zum Beispiel die „gläserne“ Kathedrale von León, die romanischen Kirchen auf dem Pilgerweg Camino de Santiago, die moderne Architektur des Guggenheim-Museums in Bilbao, die berühmten Höhlenmalereien von Altamira oder die „Spitzen von Europa“ im Gebirgsmassiv der Picos d’Europa. Wir begegnen tanzenden Rentnern und wallfahrenden Müttern, lernen eigenartige Trinkgewohnheiten kennen und Polonaise in der Schmalspurdisco. Wir besuchen das Eisenbahnmuseum in Gijon und die wilden heiligen Strände Galiziens. Das fleißige und stets freundliche Zugpersonal ist rund um die Uhr damit beschäftigt, die internationalen Gäste mit dem Komfort eines Fünf-Sterne-Hotels zu verwöhnen. Und außerhalb des Zugs kommen die Passagiere in den Genuss feinster regionaler Gastronomie. Ziel und Höhepunkt des Bahnurlaubs im „grünen Spanien“ ist die Pilgerstadt Santiago de Compostela mit ihrem mittelalterlichen Flair, das jeden Reisenden gefangen hält.
Mit freundlichen Grüßen
Ione Quintha Scheuble
Letzte Änderung am: 31.10.2008, 14.38 Uhr