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Keine Planungen zur Einführung von DVB-T2
Pressemeldung vom 21. Juni 2007
Hamburg.Der Flächenausbau von DVB-T in Deutschland geht
weiter. Bei ARD und ZDF existieren derzeit keine
Planungen zur Einführung von DVB-T2.
Aufgrund von Medienberichten
über die Entwicklung eines DVB-T-Nachfolgestandards DVBT2
befürchten viele Verbraucher, dass sie ihre jetzt gekauften
DVB-T-Empfänger schon bald entsorgen müssen. „Die
deutschen Fernsehzuschauer und DVB-T Nutzer brauchen
sich jedoch keine Sorgen zu machen“, sagt Thorsten Mann-
Raudies, Leiter der Task Force DVB-T Deutschland von ARD
und ZDF. „Die gekauften DVB-T-Empfänger werden noch
lange ihren Dienst tun ohne verschrottet werden zu müssen.“
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland
stehen zu ihrer Zusage, den Flächenausbau von DVB-T
fortzusetzen und bis Ende 2008 mindestens 90% der
Bundesbürger mit DVB-T zu versorgen. Konkrete Planungen
zur Ablösung von DVB-T durch eine Folgetechnik existieren
nicht. Nach dem Flächenausbau muss sich das System im
Markt weiter verankern, bevor über neue Standards
nachgedacht werden kann.
DVB-T2 wurde noch nicht als Standard verabschiedet,
sondern befindet sich in der Entwicklung. Interessant ist
DVB-T2 insbesondere für Länder, in denen bisher nur
analoges Antennenfernsehen verbreitet wird. Da DVB-T2
aufgrund der noch nicht erfolgten Standardisierung zum
jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend zu beurteilen ist, wird
derzeit auch nicht über eine Einführung von DVB-T2 in
Deutschland nachgedacht. "ARD und ZDF konzentrieren sich
derzeit voll und ganz auf den Flächenausbau von DVB-T. Für
die Zuschauer besteht daher kein Grund zur Sorge", so
Thorsten Mann-Raudies.
(Pressemeldung der Task Force DVB-T Deutschland von ARD und ZDF)
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