DVB-T: Das ÜberallFernsehenDVB-T: Das ÜberallFernsehen
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Fragen und Antworten

Fragen:

Häufige Fragen:
- Wie kann ich das neue Angebot Viseo+ (die privaten Programme) in Stuttgart empfangen?
- Ich empfange den Sender Heidelberg/Stuttgart und habe seit dem 5.11.2008 kein Signal mehr. Warum?
- Trotz Sendersuchlauf ist kein Empfang möglich. Was ist zu tun?
- Bin ich von der Umstellung betroffen?
- Wann kann ich DVB-T an meinem Wohnort empfangen?
- Welche Geräte benötige ich zum Empfang von DVB-T?
- Kann ich eine vorhandene terrestrische Antenne weiterverwenden?
- Wann werden Testsignale gesendet?
- Welche Programme kann ich empfangen?
- Ab wann kann ich auch die privaten Programme wie RTL, Pro7, Sat1 usw. empfangen?
- Sind Radioprogramme über DVB-T zu empfangen?

Weitere Fragen:
- Was bedeutet "DVB-T"?
- Was steckt hinter dem Begriff "ÜberallFernsehen"?
- Dürfen die durch Gebühren von allen Bürgern finanzierten öffentlich-rechtlichen Sender überhaupt die analoge Antennenversorgung einstellen?
- Kann ich mit meinem bisherigen Fernsehgerät auch das digitale Fernsehen empfangen?
- Muss ich für das digitale Fernsehen weiterhin Rundfunkgebühren bezahlen?
- Ich habe Kabelanschluss. Ändert sich bei mir etwas?
- Ich habe Satellitenanschluss. Ändert sich bei mir etwas?
- Was ist ein digitaler Empfänger?
- Benötige ich für jedes Fernsehgerät eine Set-Top-Box?
- Welche Kanäle muss ich im DVB-T-Empfänger speichern?
- Ist VPS auch bei DVB-T verfügbar?
- Kann bei DVB-T Videotext weiter genutzt werden?
- Wie kann ich feststellen, welche Antenne erforderlich ist?
- Wie sieht eine horizontal polarisierte Dachantenne aus?
- Muss ich die Antenne auf den Sender ausrichten?
- Kann ich eine vorhandene terrestrische Antenne weiterverwenden?
- Kann digitales terrestrisches Fernsehen über eine vorhandene Gemeinschafts-Antennenanlage verbreitet werden?
- Sind auch ältere Gemeinschafts-Antennenanlagen für die Verbreitung des digitalen terrestrischen Fernsehens geeignet?

Diese und weitere Fragen und Antworten zum Herunterladen (PDF, etwa 81 kB)

Häufig gestellte Fragen

Frage: Wie kann ich das neue Angebot Viseo+ (die privaten Programme) in Stuttgart empfangen?
Antwort: Alle Informationen zum Empfang von Visio+ erhalten Sie unter www.viseo.tv

Frage: Ich empfange den Sender Heidelberg/Stuttgart und habe seit dem 5.11.2008 kein Signal mehr. Warum?
Trotz Sendersuchlauf ist kein Empfang möglich. Was ist zu tun?
Antwort: An den Standorten Stuttgart und Heidelberg wurden am 5.11. Kanalumstellungen durchgeführt. Um die Programme wieder empfangen zu können, müssen Sie einen Sendersuchlauf durchführen. Sollte trotzdem kein Empfang möglich sein, setzen Sie ihren Receiver bitte auf die Werkseinstellungen zurück und starten den Sendersuchlauf bzw. die Installation dann neu. Bei Nutzung einer aktiven Antenne ohne eigene Stromversorgung prüfen Sie bitte, ob die Antennenstromversorgung nach dem Rücksetzen auf die Werkseinstellungen noch eingeschalten ist.

Frage: Bin ich von der Umstellung betroffen?
Antwort: Wenn Sie ihre Fernsehprogramme noch über Zimmer- oder Dachantenne empfangen, sind Sie von der Umstellung auf digitales Antennenfernsehen betroffen. Ob die Umstellung bei Ihnen bereits erfolgt ist oder in Kürze erfolgt, erfahren Sie hier.
Auußerdem sind die Antennennutzer mit Zweitgeräten in Haus und Wohnung bzw. im Garten- oder Wochenendhaus betroffen.
Wer über Kabel oder Satellit empfängt, für den ändert sich nichts.

Frage: Wann kann ich DVB-T an meinem Wohnort empfangen?
Antwort: Voraussichtlich am 12. November 2008 erfolgt im Westen von Rheinland-Pfalz die Umstellung der Standorte Haardtkopf (Hunsrück), Eifel (Daun), Trier und Saarburg. Eine Woche vorher ist die Einführung von DVB-T in Baden-Württemberg in den Regionen Ostwürttemberg, Heilbronn-Franken und Nordschwarzwald durch die Inbetriebnahme der Standorte Waldenburg, Aalen und Pforzheim geplant. Der großflächige Ausbau von DVB-T wird somit Ende 2008 abgeschlossen.
In der Region Rhein-Neckar/Vorderpfalz, in Stuttgart und in Kaiserslautern ist DVB-T bereits seit 2006 zu empfangen. Im Juli 2007 startete DVB-T in Teilgebieten um den Hochrhein, den Kaiserstuhl und im mittleren Schwarzwald. Seit Ende 2007 sind im südlichen Baden-Württemberg die Gebiete Oberschwaben, Bodensee, Schwarzwald-Baar-Region, Alb-Donau und westliche Schwäbische Alb mit dem digitalen Antennensignal versorgt. Auch im östlichen Rheinland-Pfalz ist seitdem der Empfang in weiten Teilen der Pfalz, des Hunsrücks und in Teilgebieten von Rheinhessen möglich. Der Norden von Rheinland-Pfalz mit Teilen des Westerwaldes, Hunsrücks, der Eifel und am Mittelrhein wird seit Mitte 2008 mit DVB-T versorgt. Teilweise ist auch an der Grenze zu Hessen oder Bayern der Empfang von DVB-T aus diesen Bundesländern möglich. Detailliertere Informationen finden Sie in den Rubriken Empfangsgebiete und Empfangsprognose.

Frage: Welche Geräte benötige ich zum Empfang von DVB-T?
Antwort: Zum Empfang von DVB-T benötigen Sie ein DVB-T-Empfangsgerät - eine so genannte Set-Top-Box – und eine Antenne. Mit einem Scart- oder Antennenkabel wird das DVB-T-Empfangsgerät an den Fernseher angeschlossen. Detailliertere Informationen finden Sie in der Rubrik "Was brauche ich?".

Frage: Kann ich eine vorhandene terrestrische Antenne weiterverwenden?
Antwort: Eine vorhandene Antenne kann grundsätzlich weiterverwendet werden. Sie muss allerdings mindestens für den Bereich von Kanal 25 bis Kanal 66 geeignet sein.

Frage: Wann werden Testsignale gesendet?
Antwort: Da meistens bereits heute genutzte Kanäle/Frequenzen auch für DVB-T verwendet werden, ist die dauerhafte Abstrahlung von Testsignalen vorher nicht möglich. Es werden im Vorfeld der Umstellungen nur sporadische kurzzeitige Tests hauptsächlich in den Nachtstunden erfolgen. Informationen erhalten Sie kurzfristig in der News und Infos-Spalte auf der Startseite.

Frage: Welche Programme kann ich empfangen?
Antwort: Einen Überblick über die empfangbaren Programme erhalten Sie in der Rubrik Programmangebot.
Die privaten Programmveranstalter beteiligen sich im Südwesten nicht an der Einführung von DVB-T. Bei diesbezüglichen Fragen wenden Sie sich bitte an den entsprechenden privaten Programmveranstalter.
Die Übertragung digitaler Radioprogramme ist in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zurzeit nicht vorgesehen, weil die verfügbare knappe Übertragungskapazität vorrangig für digitale Fernsehprogramme genutzt werden soll.

Frage: Ab wann kann ich auch die privaten Programme wie RTL, Pro7, Sat1 usw. empfangen?
Antwort: Einige private Programmveranstalter beteiligen sich bisher nur in der Region Stuttgart an DVB-T (weitere Infos hier). In weiteren Gebieten von Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz werden keine privaten Programme ausgestrahlt. Ob sich dies in Zukunft ändert, ist uns nicht bekannt. Bei diesbezüglichen Fragen wenden Sie sich bitte an den entsprechenden privaten Programmveranstalter.

Frage: Sind Radioprogramme über DVB-T zu empfangen?
Antwort: Die Übertragung digitaler Radioprogramme ist in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zurzeit nicht vorgesehen, weil die verfügbare knappe Übertragungskapazität vorrangig für digitale Fernsehprogramme genutzt werden soll.

Allgemeines

Frage: Was bedeutet "DVB-T"?
Antwort: Es handelt sich um die Abkürzung für "Digital Video Broadcasting -Terrestrial" und bezeichnet das System der Übertragung digitaler Fernsehprogramme über terrestrische Sender. Der Begriff wird allgemein für das digitale Antennenfernsehen verwendet.

Frage: Was steckt hinter dem Begriff "ÜberallFernsehen"?
Antwort: Es handelt sich um die nutzerfreundliche Bezeichnung für DVB-T. Der Begriff soll verdeutlichen, dass terrestrisches digitales Fernsehen fast überall stationär, portabel und teilweise auch mobil empfangen werden kann. Im Gegensatz zu Kabel- oder Satellitenfernsehen ist man also flexibler.

Frage: Dürfen die durch Gebühren von allen Bürgern finanzierten öffentlich-rechtlichen Sender überhaupt die analoge Antennenversorgung einstellen?
Antwort: Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk ermöglicht der zur Zeit gültige 9. Rundfunkstaatsvertrag die schrittweise Einstellung der analogen Verbreitung um Zug um Zug den Ausbau und die Zuweisung digitaler terrestrischer Übertragungskapazitäten zu ermöglichen und zwar unter angemessenen Bedingungen für die Nutzer. Die analoge terrestrische Fernsehversorgung kannauch dann eingestellt werden, wenn der Empfang der Programme über einen anderen Übertragungsweg gewährleistet ist.(§ 52 a)
Der private Rundfunk kann die Entscheidung über die Abschaltung im Prinzip selber fällen, da es sich um eigenständige Firmen handelt.

Frage: Kann ich mit meinem bisherigen Fernsehgerät auch das digitale Fernsehen empfangen?
Antwort: Mit den bisherigen Fernsehgeräten kann nur das analoge Fernsehen empfangen werden. Durch den Einsatz einer Set-Top-Box sind die meisten Fernsehgeräte jedoch für das digitale Fernsehen verwendbar, allerdings nur als Monitor, also für die Wiedergabe von Bild und Ton. Das Fernsehgerät muss für den Anschluss der Set-Top-Box über einen Scart- oder Antennenanschluss verfügen.
Mehr Informationen über die zum Empfang von DVB-T notwendige Technik finden Sie in der Rurik "Was brauche ich?"

Frage: Muss ich für das digitale Fernsehen weiterhin Rundfunkgebühren bezahlen?
Antwort: Durch den Übergang vom analogen zum digitalen Fernsehen ergeben sich bei den Rundfunkgebühren keine Veränderungen.

Frage: Ich habe Kabelanschluss. / Ich habe Satellitenanschluss. Ändert sich bei mir etwas?
Antwort: Die Umstellung auf DVB-T hat keinen Einfluss auf Satelliten- oder Kabelempfang. Der Satelliten- bzw. Kabelnutzer muss also keine Maßnahmen ergreifen.

Das Empfangsgerät

Frage: Was ist ein digitaler Empfänger?
Antwort: Ein digitaler Empfänger ist ein Gerät, mit dem digitales Fernsehen empfangen werden kann. Es gibt Geräte für Satellitenempfang DVB-S, für Kabelempfang DVB-C und für das Antennenfernsehen DVB-T. Zu den digitalen Empfängern zählen Fernsehgeräte, die das digital empfangene Signal verarbeiten können. Für die herkömmlichen, bisher genutzten Fernsehgeräte, gibt es sogenannte Receiver bzw. Set-Top-Boxen, die das digital empfangene Signal für den Fernseher übersetzen. Auch diese Geräte werden häufig als digitaler Empfänger bezeichnet .

Frage: Benötige ich für jedes Fernsehgerät eine Set-Top-Box?
Antwort: Da eine Set-Top-Box gleichzeitig nur ein Fernsehprogramm empfangen kann, ist für jedes Fernsehgerät eine separate Set-Top-Box erforderlich.

Frage: Welche Kanäle muss ich im DVB-T-Empfänger speichern?
Antwort: Bei der erstmaligen Inbetriebnahme führt der DVB-T-Empfänger automatisch oder nach einem entsprechenden Bedienvorgang einen Programmsuchlauf durch und speichert die empfangenen Fernsehprogramme unter ihren Namen ab.
Zum Empfang eines bestimmten Fernsehprogramms muss dann lediglich das gewünschte Programm mit der Fernbedienung ausgewählt werden.
Kanalangaben sind deshalb weder bei der Inbetriebnahme noch zum Empfang eines Programms unmittelbar erforderlich.
Wenn Sie in der Region Vorderpfalz die Senderstandorte Heidelberg und Weinbiet empfangen, werden die Programme Hessen Fernsehen, Bayerisches Fernsehen und WDR Fernsehen doppelt abgespeichert. Dies lässt sich während dem Programmsuchlauf nicht vermeiden. Sie können die nicht benötigten Programme jederzeit löschen, den entsprechenden Bedienvorgang entnehmen Sie der Bedienungsanleitung.

Frage: Ist VPS auch bei DVB-T verfügbar?
Antwort: VPS wurde ursprünglich nur für das analoge Fernsehen in Deutschland entwickelt. Obwohl die entsprechenden Zeitinformationen auch beim digitalen Antennenfernsehen mitgesendet werden, sind nur sehr wenige Empfänger in der Lage diese Information entsprechend umzusetzen.
Dadurch ist es notwendig sowohl Videorekorder als auch Set-Top-Box zu programmieren. Die Reaktion auf Programmänderungen ist somit jedoch nicht automatisch möglich.

Frage: Kann bei DVB-T der Videotext weiter genutzt werden?
Antwort: Mit fast allen DVB-T-Empfängern ist der bisherige Videotext nutzbar. Entweder erfolgt dabei die Decodierung in der Set-Top-Box oder im nachgeschalteten Fernsehgerät.

Die Antenne

Frage: Wie kann ich feststellen, welche Antenne erforderlich ist?
Antwort: Sollen mehrere DVB-T-Empfänger in einem Haus betrieben werden, dann bietet sich eine Dachantenne an, die über ein Kabelnetz alle DVB-T-Empfänger mit dem erforderlichen Eingangssignal versorgt.
Für den Einzelempfang reicht in Sendernähe meist eine Zimmerantenne aus. Sofern der Empfang unzureichend ist, sollte eine Zimmerantenne mit integriertem Verstärker, also eine aktive Antenne, erprobt werden. Im Bedarfsfall muss der Einsatz einer Außenantenne erfolgen.
Ist diese auch nicht ausreichend, dann wird eine entsprechende Dachantenne benötigt.
Mit Hilfe geeigneter Messgeräte kann die Größe der erforderlichen Antenne mit ausreichender Sicherheit ermittelt werden. Solche Messungen können Fachbetriebe durchführen.

Frage: Wie sieht eine horizontal polarisierte Dachantenne aus?
Antwort:
Bei einer horizontal polarisierten Dachantenne stehen die kurzen Stäbe parallel zur Erde. Wie diese Antenne beispielsweise aussieht, sehen Sie hier.

Frage: Muss ich die Antenne auf den Sender ausrichten?
Antwort: Wenn die horizontal polarisierte Antenne aus allen Richtungen gleich gut empfängt, also Rundstrahlcharakteristik aufweist, dann ist eine Ausrichtung nicht erforderlich.
Bei einer Antenne mit Richtwirkung ist jedoch die Ausrichtung auf einen der DVB-T Sender empfehlenswert, um einen störungsfreien Empfang sicherzustellen.

Frage: Kann ich eine vorhandene terrestrische Antenne weiterverwenden?
Antwort: Eine vorhandene Antenne kann grundsätzlich weiterverwendet werden. Sie muss allerdings mindestens für den Bereich von Kanal 25 bis Kanal 66 geeignet sein.

Frage: Kann digitales terrestrisches Fernsehen über eine vorhandene Gemeinschafts-Antennenanlage verbreitet werden?
Antwort: Grundsätzlich können Gemeinschafts-Antennenanlagen für das digitale terrestrische Fernsehen genutzt werden. Wenn die Anlage breitbandig arbeitet, also das gesamte empfangene Spektrum unverändert zu den Antennenanschlussdosen bei den Nutzern verteilt, dann muss sie allerdings bis 862 MHz ausgelegt sein.
Handelt es sich dagegen um eine kanalselektive Anlage, bei der in der Kopfstation aus dem gesamten zu empfangenden Spektrum die gewünschten Kanäle selektiert, auf niedrige Kanäle umgesetzt und dann als relativ schmales Frequenzband den Antennen-Anschlussdosen bei den Nutzern zugeführt werden, dann bedarf es der Umstellung der Kanalselektion bzw. der Eignung auf die Kanäle für das terrestrische digitale Fernsehen.

Frage: Sind auch ältere Gemeinschafts-Antennenanlagen für die Verbreitung des digitalen terrestrischen Fernsehens geeignet?
Antwort: Ältere Gemeinschafts-Antennenanlagen sind dann geeignet, wenn ihr Frequenzbereich 174 MHz bis 862 MHz beträgt und die verwendeten Koaxialkabel und die anderen Komponenten der Anlage ein Schirmdämpfungsmaß von 85 dB oder mehr aufweisen.
Diese Forderungen lassen sich im Bedarfsfall durch technische Nachrüstungen erfüllen.