Hintergrund

Die Idee hinter "Drama am Gipfel"

Berge sind Abenteuer, Schicksal, Drama. Im wahren Leben - und auch auf der Leinwand. In den großen Bergfilmen geht es an die Grenzen: Schmerz, Eiseskälte, große Gefühle vor und hinter den Kulissen. Harald Krassnitzer will es genau wissen und wandelt auf den Spuren von sechs Bergfilmklassikern.

Bergpanorama

Grandiose Kulisse und Hauptdarsteller

Gipfel sind steingewordene Herausforderungen, die Alpen die Bühne existentieller Dramen. Hier findet er noch statt, der Kampf Mann gegen Berg. "Drama am Gipfel" macht sich auf zu den Drehorten der großen Bergfilme "Die weiße Hölle vom Piz Palü" (1929), "Berge in Flammen" (1931), "Der Berg ruft" (1938), "Heidi" (1952), "Die Geierwally" (1956) und "James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät" (1969). Mit den Filmen sind große Namen verbunden wie Arnold Fanck, der Pionier des Bergfilms, Leni Riefenstahl, damals eine noch relativ unbekannte ambitionierte Jungschauspielerin, und Luis Trenker, der keine Anstrengungen scheute, um authentische Bergszenen auf Zelluloid zu bannen.

Abenteuer Dreh

Dreharbeiten "Die weiße Hölle vom Piz Palü"

Dreharbeiten zu "Die weiße Hölle vom Piz Palü"

Die Dreharbeiten von den Dreißigerjahren bis heute fanden dort statt, "wo es weh tut". Mitten in Fels und ewigem Eis. Alles war echt, ohne Computeranimation, Studio und Filmtricks. Gedreht wurde unter unvorstellbaren Bedingungen. Die Gefahren und die Herausforderungen der Berge sollten so realistisch wie möglich gezeigt werden. Manchmal ging es um Leben und Tod. Angst und Erschöpfung sollten den Schauspielern ins Gesicht geschrieben sein - und zwar in echt. Eis, Kälte, Sturm, Lawinen, Steinschlag und Lagerkoller gehörten zum Drehalltag. Und genau darum geht es in diesem Format: um die abenteuerlichen Dreharbeiten dieser Filmklassiker.

Gipfelstürmer

Harald Krassnitzer sucht die Originaldrehorte auf. Manchmal muss er sie sogar besteigen. Der Tatort-Kommissar liebt als gebürtiger Österreicher natürlich die Berge. Er ist unterwegs am Piz Palü, am Matterhorn, am Hafelekar, auf dem Schilthorn und in Bergün. Er spricht mit Zeitzeugen über die Dreharbeiten, die manchmal Unglaubliches zu berichten haben, und er wagt auch selbst das ein oder andere Abenteuer.

Die Ursprungsidee zu dieser zweiteiligen Dokumentation hatte Filmemacher Tilman Achtnich, als er selbst am Piz Palü unterwegs war. Gemeinsam mit Filmemacher Claus Hanischdörfer entwickelte er ein Format, das die Dramatik der Dreharbeiten von damals wieder aufleben lässt.

"Drama am Gipfel" im Fernsehen:
Teil 1 am 29.12.2013
Teil 2 am 1.1.2014
jeweils um 19.15 Uhr im Ersten

Stand: 12.11.2013, 14.38 Uhr