Sendung vom Donnerstag, 14.1.2010 | 22.30 Uhr | SWR Fernsehen
Eine 26jährige junge Frau darf eine Hightech-Prothese ausprobieren. Trotz ihrer Einschränkung hat sie den Lebensmut nicht verloren. Einem Patienten wird der komplette Fuß amputiert; eine 16jährige muß am Rücken operiert werden. Große Herausforderungen an die Ärzte der Heidelberger Orthopädie.
Gritt, 26 Jahre, "Einbeiner", wie sie sich nennt seit ihrem 5. Lebensjahr, weiß, dass sie - nach vielen Jahren an Krücken - endlich wieder eine Prothese braucht. In Heidelberg darf sie eine elektronisch gesteuerte Hightech-Prothese ausprobieren, das Neueste und Beste auf dem Markt - sie ist ganz glücklich.
Andreas von Klot hat erfahren, dass sein Bein hoch bis in die Hüfte hinein amputiert werden muss. In der prothetischen Werkstatt will er sich informieren, welches Hilfsmittel es gibt, um den "Rollstuhl für immer" abzuwenden. Dort trifft er auf Gritt, die mit ihrer Lebensfreude zu seinem Vorbild wird - sie gibt ihm Mut für das, was ihm bevorsteht.
Lydia Kolonko wird an der Hüfte operiert - wie wird sie die OP verkraften? Werden ihre Schmerzen verschwunden sein? Wird sie besser gehen können?
Jill ist grade 16 geworden, ein hübsches Mädchen. Ihre größte Liebe: ihr Pferd und ihre Familie - Mama, Papa und zwei Schwestern. Aber, was man auf den ersten Blick nicht sieht: Jill hat einen hochgradig gekrümmten Rücken. Vor einem Jahr hat man ihr ein starres Kunststoff-Korsett verschrieben, mit dem sie sich abgequält und das sie viel zu selten getragen hat. Dr. Wiedenhöfer, der Chef der Wirbelsäulen-Chirurgie, rät ihr zu einer Skoliose-OP.
Jills Mutter ist verzweifelt: Wie gefährlich ist der Eingriff? Immerhin besteht bei einer solchen OP am Rückenmark die Gefahr einer Querschnittlähmung ...
Ein Film von Harold Woetzel
Letzte Änderung am: 05.12.2009, 00.29 Uhr