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Die Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg
Die Dokumentarfilmförderung der MFG Filmförderung

Die Spielwütigen: Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule
Seit Bestehen der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg unterstützt die Filmförderung des Südwestens die regionale Filmproduktion sowie den Kinosektor mit nunmehr 10,5 Mio. Euro im Jahr. Unter der Leitung von Geschäftsführerin Gabriele Röthemeyer konnte sich der kulturelle und künstlerisch anspruchsvolle Dokumentarfilm erhebliche Anteile am MFG-Förderprofil sichern.
Seit 1995 hat die MFG-Filmförderung mehr als 180 Dokumentarfilmprojekte in den Bereichen Drehbuch, Projektentwicklung, Produktion und Postproduktion sowie Verleih/Vertrieb gefördert (Stand Juni 2004). Zahlreiche Fernseh-Dokumentationen entstehen in Zusammenarbeit mit dem SWR, ARTE oder dem ZDF und anderen Fernsehsendern. Daneben behauptet sich beständig der für die Kinoleinwand hergestellte Dokumentarfilm: weltweit preisgekrönte Filme wie etwa Julian Benedikts international verkaufter Film "Blue Note - A Story of Modern Jazz" oder aber Andres Veiels Dokumentarfilm "Die Spielwütigen".
Neben Kinoproduktionen fördert die MFG auch anspruchsvolle Dokumentarfilme für das Fernsehen, wie die überaus erfolgreiche Doku-Serie "Schwarzwaldhaus 1902 - Leben wie vor 100 Jahren", eine Koproduktion von SWR und der Firma zero südwest für Das Erste.

Die Spielwütigen: Antoniadis Prodomes während der Aufnahmeprüfung
Um dem Dokumentarfilm-Nachwuchs eine bessere Chance zu geben, initiierte die MFG gemeinsam mit der Filmakademie Baden-Württemberg und dem SWR das Programm "Junger Dokumentarfilm", bei dem jährlich junge Regisseure die Möglichkeit erhalten, einen Dokumentarfilm für das Fernsehen zu drehen.
Außerdem präsentiert und begleitet die MFG Dokumentarfilme gemeinsam mit den Filmemachern und Produzenten kontinuierlich auf nationalen und internationalen Fachmärkten und Festivals: Der Programmmarkt "Sunny Side of the Doc" (Marseille) oder die "Diagonale" in Graz sowie das Forum des "International Documentary Festival" in Amsterdam bieten dafür ebenso eine Plattform wie die Fernsehkonferenz "Input".
Der im Jahr 2003 erstmals, gemeinsam mit dem SWR ausgelobte Baden-Württembergische Dokumentarfilmpreis, der mit einem Preisgeld von 20.000 Euro verbunden ist, soll die Bedeutung des Dokumentarfilms für die MFG weiter unterstreichen.
Letzte Änderung am: 12.09.2008, 11.50 Uhr